Eigentlich ein Verbrechen, dass ich auphonic erst jetzt behandle, kennengelernt hab ich das Webtool nämlich bereits letzten Herbst im Rahmen des Podcast-Barcamps in Wien. auphonic ist ein Webtool das Audiodateien anhand ihres Inhalts (Musik vs. gesprochenes Wort) analysiert, optimiert und in verschiedenen Dateiformaten wieder ausgibt.

Das Grazer Projekt vereinfacht das Leben des geneigten Podcasters schon ungemein. Im Wesentlichen schiebt mein die fertig geschnittene Audio-Datei hoch (auch das Auslesen eines FTP-Verzeichnisses ist hierbei möglich), man vergibt Online die Meta-Tags der Datei (die sind vor allem für Plattformen wie iTunes relevant, die holen sich die Informationen üblicherweise aus den Meta-Tags), dann sucht man sich die Dateiformate aus die man gerne ausgegeben haben möchte (alles dabei was man so braucht – von mp3 bis ogg), dann passiert die Magie (sprich je nach Wahl rauschen die Algorithmen zur Lautstärkenanpassung, Rauschreduzierung, … über die Datei). Schlussendlich stehen die Dateien zum Download bereit, oder noch cooler, man lässt sich die Endergebnisse via FTP auf den eigenen Server schieben – wers ganz easy haben will schiebt die Datei gleich weiter auf Soundcloud.

Super Tool das die Arbeit doch deutlich erleichtert! Wer genaueres wissen will schaut auf auphonic.com oder hört sich die Podcast-Folge von “der Lautsprecher” an in der die technischen Details sehr ausführlich besprochen werden.