Für das mittlerweile eingestellte „Daniel wird weniger“, habe ich mir bereits das Jawbone Up angesehen – nachdem ich einige Wochen mit dem Withings Pulse verbracht habe, höchste Zeit eine Bilanz zu ziehen.

 

Das Withings Pulse ist ein weiterer Self-Tracker der die körperliche Aktivität (= Anzahl und Intensität der Schritte) seines Trägers aufzeichnet und über ein Webservice inkl. App analysiert. Der Lieferumfang ist dabei recht komplett. In der Packung finden sich ein USB-Ladekabel, ein Schlafarmband (das ich auch beim Sport genutzt habe), eine Silikonhalterung um den Tracker am Gürtel zu befestigen (zu dessen Qualität komme ich noch genauer) und natürlich der Withings Pulse selbst.

 

Der erste Eindruck

Das Gerät selbst ist angenehm klein und hat kaum Gewicht. Im Gegensatz zu anderen getesteten Trackern ist keine Weck-/Vibrationsfunktion an Board, was das eine oder andere Mal dazu geführt hat, dass ich übersehen habe das Ding zu laden. Eine Akkuladung lässt den Withings nämlich etwa eine Woche durchkommen. Etwas weniger als die Konkurrenz. Dafür ist auf der Rückseite ein Sensor zur Pulsmessung eingebaut, was vor allem in der Withings App einen recht guten Gesamtüberblick gibt. Denn da ich auch den Smart Body Analyzer nutze sind alle relevanten Daten (Schlaf, Gewicht, Aktivität, Herz) aus einer Hand überwacht. Was für mich auch den Hauptbenefit darstellt – bis dato hat es nämlich kein anderer Anbieter geschafft ein derart breites Portfolio aufzustellen. Somit entscheidet man sich für ein System.

Schwachstelle Halterung

Eine entscheidende Schwäche gibt es allerdings, die bereits angesprochene Halterung: der Withins Pulse rutscht recht leicht aus der Silikonummantelung. Was immer wieder dazu geführt hat das das Gerät plötzlich neben mir auf der Couch oder dem Bürosessel lag. Der Test endete leider damit, dass ich plötzlich nur mehr die Halterung am Gürtel hatte, der Tracker allerdings verloren ging. Angesichts eines Gerätepreise von knapp € 100,– ein schmerzlicher Verlust.

 

Fazit

Wer wie ich auf quantified self Auswertungen steht sollte meiner Meinung nach auf ein System setzen. Ich nutze jetzt seit über einem Jahr die Withings-Geschichten und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Ob ich mir den Withings Pulse nochmal zulegen weiß ich allerdings nicht.

 

Disclaimer: Mir wurde das Gerät von Withings zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Der Beitrag ist weder bezahlt, noch wurde inhaltlich seitens Withings Einfluss genommen.