Instagram ist mittlerweile auch für Unternehmen eine ernstzunehmende Plattform. Blöderweise lässt die App nur den Upload übers Smartphone/Tablet zu. Zumindest mich nervt das, da die Smartphonekamera nicht immer den Anspruch an ein Bild erfüllen kann.

Auch wenn die Instagram Macher bewusst auf die Smartphone-Bilder setzen, will ich da und dort mehr als das. Klar, das Einfachste ist es die Bilder per Mail aufs Smartphone zu bringen und angesichts der Mindestmaße von 600 x 600 Pixel halten sich auch die Datengrößen in Grenzen. Ich spiel mich da allerdings ein bisschen anders. Vielleicht sind ja Anregungen für euch dabei.

von der DSLR aufs Smartphone per eye-fi Karte

Bei einer Veranstaltung, irgendwo in der zehnten Reihe, aber die DSLR mit ordentlichem Zoomobjektiv im Konferenzgepäck? Der Auftritt meines Lieblingsettings: ich hab eine eye-fi Karte in der Kamera und gleiche die geschossenen Bilder via Smartphone-App ab. Live-Berichterstattung mit ordentlichen Fotos (gern auch für Twitter), einfacher gehts kaum. Aber Achtung, die Fotos aus der DSLR haben natürlich eine entsprechende Größe, das Smartphone als Archiv dafür taugt nur  bedingt.

 

Fotos per Pushbullet aufs Handy jagen

Der Dienst Pushbullet macht nicht mehr, als Dateien, Messages und Links zwischen App auf dem Gadget der Wahl und dem Desktop via Browser hin- und herzujagen. Das klingt zwar banal, ist aber deutlich zeitsparender und komfortabler als Übertragung per Kabel oder E-Mail. Kommt bei mir vor allem dann vor, wenn ich Bilder gleich noch durch die Bildbearbeitung lasse oder Typo-Bildchen von A nach B bringen will.

 

Cloudspeicher wenns um Zusammenarbeit geht

Dropbox, Drive, Box, you name it … Cloudspeicher-Anbieter gibts zu genüge und lassen sich schön nutzen, wenn es darum wenn mehrere Personen in die Erstellung des Contents involviert sind. Soll ja vorkommen, dass ein Grafiker und jemand aus dem Community Management Arbeitsteilung betreiben. Entsprechende App aufs Handy, gemeinsamer Ordner bei mir gern 3 (Entwürfe, Freigegeben, Veröffentlicht) und schon entsteht eine brauchbare Drehscheibe für den Instagram-Content.

 

Smarte Kamera – gadgetseitig aufrüsten

Jetzt soll es tatsächlich vorkommen, dass Leute nicht die schwere DSLR-Kamera überall mitschleppen und lieber kompakter unterwegs sind. Zum Glück gibt es ja auch Kameras wie die Samsung Galaxy Cam (die ich im Einsatz habe), die das Prinzip Smartphone auf eine Kamera anwenden. Sprich das Ding kann alles was ein Smartphone kann, außer telefonieren. Instagram App drauf, Fotos schießen (mit ein bisschen Übung kommen da auch schöne Bilder raus) und wie am Smartphone posten. Die Vorteile: ein echtes Zoomobjektiv und vergleichbar geringes Gewicht.