Die Attraktivität und Relevanz von Instagram als Marketingkanal steigt in den letzten Wochen und Monaten spürbar. Privat nutze ich das Netzwerk schon länger, seit kurzem setze ich mich auch im beruflichen Zusammenhang mit dem Fotonetzwerk auseinander.

Was spricht für Instagram?

Meine Überlegungen sind da ganz pragmatisch. Instagram gehört zum Facebook-Imperium und weist im Moment eine recht gute Nutzung auf (sofern man den paar Zahlenfetzen die es gibt trauen darf). Dazu kommt, dass (noch) kein böser Algorithmus Reichweiten einschränkt und die Konkurrenz um Follower noch überschaubar ist. Zudem bietet das Netzwerk eine schöne Spielwiese um die eigene Geschichte mit Fotos zu erzählen. Da die Befüllung via Smartphone obligat ist, ist auch die Bereitschaft einfach mal ein Foto mit der Smartphone-Kamera zu machen deutlich höher, als beispielsweise bei der Facebook-Seite, was die Authentizität erhöht. So zumindest meine Beobachtung nach den ersten Wochen. Es fühlt sich ein bisschen so an wie damals, als Unternehmen gestartet haben auf Facebook zu kommunizieren. Alles ist erlaubt, keiner hat ein Patentrezept und gute Ideen werden mit Reichweite belohnt.

 

Die Grundlagen

Ich will euch gar nicht mit dem dröfzigsten Beitrag über die richtige Nutzung von Instagram fürs Marketing langweilen. Fabian Lebersorger hat bereits im April für Horizont eine lässige Übersicht geschaffen. Dass gute (=bemerkenswerte – im Wortsinn) Fotos die Grundlage sind, um auf Instagram erfolgreich zu sein versteht sich von selbst, und dass man mit Gewinnspielen Reichweite erhöhen kann ist auch nicht der Stein der Weisen.

(Nicht nur) für mich sind es natürlich die Hashtags die organische Reichweite generieren. Eine Übersicht über erfolgreiche Hashtags hole ich mir bei webstagram. Ein Problem habe ich dabei allerdings, die Hashtags sind natürlich international verbreitet, was für meine regionale Marke Kontakte generiert, die schlicht keinen Mehrwert bieten. Also, wenn jemand Ideen hat, wie man sowas wir ein regionales Targeting hinbekommt – ich bin für Inputs dankbar.

Die zweite Säule sind natürlich die Follower, da bin ich über Cross-Generierung via Ads auf Facebook und Co. noch nicht hinausgekommen. Ein paar Zahlen für die Erfolgsmessung hol ich über iconosquare, Bezahlangebot sind aufgrund des “Spielwiesencharakters” noch nicht wirklich interessant.

 

Feinjustierung

Mittlerweile hat sich ja (wie bei jedem anderen Netzwerk auch üblich) eine Heerschar an Experten rund um Instagram entwickelt. Bin immer ganz überrascht wie schnell sowas geht. Leider finde ich den Artikel nicht mehr, aber neulich kam mit ein Beitrag unter, der analysiert hat, dass sogar der verwendete Instagram-Filter Auswirkungen auf die Reichweite eines Fotos hat. Conclusio: unfade Fotos ohne Filter kommen am Besten.

Dennoch will ich ein Blueprint bringen – nämlich eine Erklärung dazu, wie ein Unternehmen den eigenen Account gestalten kann. Das Einzige was mir hier fehlt, ist der Hinweis auf das Impressum. Gerade im D/A/CH-Raum würde ich mich über kein Unternehmensprofil ohne Impressum trauen. Den ursprünglichen Artikel unter http://marketingthink.com/infographic-to-build-the-perfect-instagram-profile/ würde ich mich durchlesen, wenn ich mit einem Instagram-Account für ein Unternehmen starten würde (selbst wenn der schon 1 1/2 Jahre alt ist).

 

Quelle: http://marketingthink.com/infographic-to-build-the-perfect-instagram-profile/