Seit zwei Wochen trage ich wieder einen Fitnesstracker am Handgelenk. Völlig untypisch ist das Ding billig, aber im Funktionsumfang für mich völlig ausreichend.

Funktionen

Was mich am Xiaomi MiBand echt freut, dass es auf das Wesentliche reduziert ist. Statusanzeigen über drei Leuchtanzeigen, kein Display, dafür 1 Monat Akkulebensdauer. Insgesamt find ich das Teil gar nicht so unhübsch.

Was tut das Band jetzt genau? Es zeichnet Schritte und Schlafphasen auf. Außerdem vibriert das Teil als Weckerersatz, bzw. kann man sich auch per Vibration über eingehende Anrufe am Smartphone informieren lassen (dazu muss eine Bluetooth Verbindung bestehen).

 

Tragekomfort

Was mir wirklich gefällt ist das Silikonband samt Tracker selbst. Im Vergleich zu anderen Trackern die ich getestet habe, spürt man das Band nicht wirklich. Auch wenn es in das Reich der Esoterik gehört: ich bilde mir ein, dass ich mit anderen Geräten immer etwas schlechter geschlafen habe. Beim MiBand hatte ich bis dato kein derartiges Gefühl.

App

Schwachpunkt ist sicher die App (ich spreche hier über die iOS App). Der Registrierungsprozess hat etwas Nerven gekostet, aber schlußendlich geklappt. Grundsätzlich ist die App ganz übersichtlich gemacht, allerdings nur auf in englischer Sprache zu haben. Gute Neuigkeiten für Android User: hier gibts auch eine deutsche Ausgabe. Cool ist natürlich, dass Apple Health unterstützt ist und somit wieder alle Dinge zentral zusammenlaufen.

 

Der Preis

Wahnsinn ist natürlich der Preis. Bei tinydeals kostet das Xiaomi MiBand leistbare € 16,28 – der Versand ist je nach gewählter Option auch kostenlos zu haben. Wer wie ich, nur irgendwo sehen will, dass man Sport gemacht hat und einen Fortschritt zur Vorwoche vergleichen will kommt mit dem Ding sicher aus. Auch mal schön deutlich unter € 100,– für ein Gadget ausgegeben zu haben.