Jeder Podcaster freut sich darüber wenn die Anzahl der Hörer steigt. Doch wie verbreitet man seine mühsam erstellten Audioinhalte im Netz. Eine Zusammenfassung an Ideen.

RSS-Feed – die Basis für alles

Wer einen Podast erstellt wird sich relativ schnell mit dem Thema RSS-Feed auseinandersetzen müssen. Schließlich sorgt der Feed dafür, dass sich die Hörer per Abo die neuesten Ausgaben “frei Haus” abonnieren können. Wer mehrere Feeds anbietet, wie beispielsweise für den TheAngryTeddy.com Podcast verschiedene Dateiformate (mp3-Feed, aac-Feed), sollte sich überlegen welcher der Feeds der “Standard-Feed” ist, der bei verschiedenen Plattformen eingebunden wird. Nachdem ich lange Zeit nur mp3-Dateien angeboten habe, bleibt mp3 bei mir Standard. Die wenigen die auf den enhanced Podcast zugreifen, dürfen sich über das Zusatzservice freuen.

iTunes – der No-Brainer

Klar, der Platzhirsch unter den Directories darf wohl bei keinem Podcast-Angebot übersehen werden, wenn es darum geht den eigenen Podcast zu promoten. Schließlich handelt es sich um das größte Verzeichnis. Wie man einen Podcast bei iTunes einreicht, hab ich in diesem Beitrag schon mal erklärt.

Stitcher – das hübsche US-Angebot

Stitcher ist in unseren Breiten sicher noch kein Massenangebot, aber es bietet eine ganz hübsche App die es auch Leuten die sich abseits von iTunes bewegen ermöglicht Podcasts zu konsumieren. Auch wenn die meisten Podcast-Konsumenten mit Podcatchern firm sein dürften, ist vor allem für “Einsteiger-Hörer” eine einfache Möglichkeit zum Abo darüber entscheidend ob regelmäßig gehört wird. Stitcher erledigt das aus meiner Sicht super.

http://www.stitcher.com/

YouTube – Warum nicht?!

Schon klar, YouTube ist eine Videoplattform. Aber was spricht dagegen die zweitgrößte Suchmaschine der Welt auch mit Audiodateien zu füttern? Auphonic bietet einen automatischen Export an. Rauskommen tut ein Videofile das das Episodenbild auf der visuellen Seite anzeigt und eben das Audiofile hören lässt. Sieht dann so aus. Immerhin ein weiterer Ort um gefunden zu werden, und noch dazu einer der höchst beliebt ist bei den Usern.

Soundcloud – naja, aber netter Player

Soundcloud eignet sich aus meiner Sicht nur bedingt für Podcasting (für meinen Geschmack sind die €99/Jahr für den Dienst bei einem Hosting-Anbieter besser aufgehoben – ist aber wahrscheinlich wirklich nur Geschmackssache), allerdings nutze ich die Plattform um die letzten paar Folgen als eine Art Portfolio online zu haben. Der Player von Soundcloud lässt sich schön einbinden.

Darüber hinaus finden sich jede Menge Podcast-Verzeichnisse, in denen sich der eigene Podcast eintragen lässt. Das bringt zumindest Links. Dazu habe ich ja schon mal eine Infografik zusammengetragen: