Creative Commons Förderung Linz: Machen wirs uns selbst!

Vor einigen Wochen (manche behaupten auch Monate), kam auf Twitter ein Gespräch zwischen @andreame, @severinmayr und mir (@friesenecker) auf. Die Frage: Wie oft wurde die Creative Commons Förderung in Linz eigentlich bereits ausgezahlt. Das ernüchternde Ergebnis letzte Woche auf Severins Blog.

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World Blogging Forum 2010 – my 2 cents

Und da ist es schon wieder vorbei, das World Blogging Forum 2010. Abgesehen von ein paar kleinen Holpereien des Telekom WLANs eine durchwegs coole Veranstaltung, mit meist guten und teilweise großartigen Gästen. Ein großes Danke an Ritchie Pettauer und die Telekom fürs durchführen.

Richtig erfrischend war es endlich Themen zu hören die nicht schon tausend mal heruntergebetet wurden, und dass eine Twitterwall richtig funktioniert. Ganz sicher lag das auch daran, dass sich das Publikum aus wirklichen Addicts zusammensetzte, die schon lange über die Grundlagen von Blogs und Social Media hinaus sind.

Zum Ende der Veranstaltung wurde es dann noch durchaus hitzig, nur weil Experten am Podium sitzen muss das noch lange nicht heißen, dass die alle einer Meinung sind … Nachvollziehbar sind diese Dinge auf Twitter unter dem Hashtag #wbf2010.

Die Kernaussagen des Tages sind unter #wbf2010key zu finden.

schnell & einfach zur eigenen Homepage

In den nächsten Tagen werden dann auch ganz sicher alle Inhalte auf der Website http://wbf2010.at/ online gehen drum verkneife ich mir großartig Quellen zusammen zu tragen.

Ich habe heute den ganzen Tag über die für mich essentiellsten Tweets als Favorit markiert – dort finden sich auch etliche Links zu den Slides und jede Menge an qualitätsvollem Inhalt.
>> http://twitter.com/friesenecker/favorites

Nachtrag 14.11.

Slides und Infos zur Nachbereitung des WBF 2010 werden hier gesammelt:
http://wbf2010.at/2010/11/material-slides-and-links/

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Feed Rückblick Woche 44/2010

Hier wieder die für mich essentiellsten Artikel aus der letzten Woche:

Die Social Media-Realität im Jahre 2010

Ein kritischer Blick auf den Status Quo was Social Media angeht.

Die Social Media Revolution eines Unternehmen beginnt im Intranet

Nur was innen besteht kann auch nach außen getragen werden.

Facebook: Wenn Facebook Seiten den Eigentümer (unfreiwillig) wechseln

DER Aufreger in der österreichischen Social Media Gemeinde. Die Fans der Seiten “Wien” und “Innsbruck” werden einfach auf andere Seiten übertragen.

Infografik – Email Marketing ist immer noch im Trend

Wie jede Woche eine Info-Grafik, diesmal zu E-Mail Marketing

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Was ist Flattr?

verfasst für WasIstSocialMedia.de

Menschen die einen Blog betreiben machen dies meist kostenlos. Das heißt, Blogger stellen völlig kostenlos ihr Wissen zur Verfügung (wie zum Beispiel die Autoren von WasIstSocialMedia.de). Vor einigen Jahren noch völlig unvorstellbar, Leistung erbringen ohne finanziellen Gegenwert.

Flattr möchte dem entgegen wirken, und zwar über einen weiteren Button – ähnlichem dem Facebook Like Button. Die Idee ist, dass sich Blogger und Konsumenten bei Flattr.com registieren und dort einen kleinen Geldbetrag monatlich einzahlen. Surfe ich auf eine Seite mit Flattr-Button und mir gefällt ein Artikel, und ich klicke ich darauf bekommt diese Personen einen Teil meines eingezahlten Geldbetrags. Bin ich selbst Blogger kann ich so andere Blogger unterstützen oder mich unterstützen lassen.

Genauer gesagt: je besser meine Artikel sind, desto mehr werde ich „geflattrt“ und desto höher sind die Spenden die ich erhalte. Flattr.com bietet somit ein demokratisches Payment-System.

Webtipps:

http://flattr.com

Was ist Flattr? http://www.youtube.com/watch?v=4Hcs7KDvDBo

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Blogging Tools für Eilige

verfasst für WasIstSocialMedia.de

Das Social Web lebt vom Austausch und davon, dass möglichst viele Menschen neue Inhalte generieren. Es muss ja nicht immer gleich ein WordPress-Blog mit eigenem Hosting sein, um seine Texte, Fotos und Audiofiles zu publizieren. Einfache Webtools können da schon einen schönen Einstieg bilden. Hier also drei einfache Webtools zum Publizieren von Inhalten.

Posterous.com

Posterous steht im direkten Wettbewerb mit Plattformen wie Blogger und WordPress. Ein einfaches Interface ermöglicht die Veröffentlichung von Artikeln. Ursprünglich stand hinter der Plattform die Idee mittels E-Mails zu bloggen, was natürlich noch immer funktioniert. Der Ablauf ist relativ einfach, Mail an eine „geheime“ E-Mail-Adresse schicken und schon ist der Inhalt dieses Mails auf dem Posterous-Account publiziert. Gerade in Zeiten in denen Smartphones und Netbooks und Tabletbooks zu ständigen Begleitern werden, ein zukunftsträchtiges Konzept.

Soup.io

Die wahrscheinlich einfachste Möglichkeit umfangreiche Sammlungen an Inhalten zu erstellen. Das Interface ist gefällig und einfach gehalten und bietet alles was man braucht: die Möglichkeit Texte, Bilder oder Links zu posten und los geht es. Der Account ist in wenigen Minuten eingerichtet und die Menüführung erlaubt auch gleich noch Premium-Zusatzdienste nachzukaufen. Freundeslisten anzulegen und Feeds zu Fremddiensten anzulegen ist ebenfalls (genau wie bei Posterous) unkompliziert möglich. Der Dienst wurde ursprünglich entwickelt um seine Netz-Fundstücke, in die persönliche “Suppe” zu werfen.

Flavors.me

Flavors.me ist im Wesentlichen nichts anderes als eine digitale Visitenkarte. Die kostenlose Basisversion bietet schon genügen Möglichkeiten um sich von andern „Standardusern“ zu unterscheiden. Ein eigenes Portraitfoto hochladen, den Account mit Flickr, Posterous, Twitter oder einem anderen der zahlreichen unterstützten Dienste verbinden und schon ist die digitale Visitenkarte fertig.

Egal welchen der oben genannten Dienste man nutzen mag, eines haben sie gemein, mit relativ wenig Zeitaufwand kann man ansprechende und gefällige Ergebnisse produzieren, und letztendlich ist es der Inhalt der darüber entscheidet ob Ihr Account besucht wird oder nicht.

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4tägiger Social Media Workshop – letzte Chance

Mich hat gestern ein Skype-Anruf ereilt dessen Inhalt ich fast nicht glauben konnte. Der Social Media Workshop am Bodenseecamp hat gerade mal drei (!!) Anmeldungen bis jetzt. Nachdem ich mir nicht vorstellen kann, dass Menschen zwischen 16 und 27 so arrogant sein können zu glauben, sie wissen schon alles über Social Media. Hier nochmal der Aufruf zum Anmelden. Die Anmeldung läuft offiziell heute Abend ab.
Der Workshopinhalt

“IF CONTENT IS KING, THEN CONVERSION IS QUEEN.”

Postings, Tweets, Likes, Retweets – die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, unterzieht sich momentan einem radikalen Wandel. Inhalte entstehen im Kollektiv, der Journalismus der Zukunft spielt sich im Netz ab, was nicht geteilt wird, gibt’s nicht. Von Barcamps, Brecht’s Radiotheorie und Blogosphären – eine Einführung in die Grundlagen der sozialen Kommunikation und die ernsten Implikationen hinter der Spielwiese Web 2.0.

“RIGHT HERE, RIGHT NOW!”

Theorie, saftig und kurz:

- Von Brecht zur Blogosphäre: Einführung in die Grundlagen der sozialen Kommunikation
- Von RSS-Feeds zu SEO: Einführung in Grundbegriffe des Internets
- Vom Internet-Manifest zu Creative Commons: Einführung in die Grundlagen des Publizierens im Web

Praxis, kiloweise:

- Blogging: Die wichtigsten Tools und Mechanismen
- Twitter: Die Welt in 140 Zeichen
- Facebook: Fancommunities und Promotion
- Cross-Media-Publishing: Vernetzen wos nur geht
- Vorstellung wichtiger Werkzeuge zur Arbeit in sozialen Netzwerken
- Vorstellung der wichtigsten sozialen Netzwerke und Portale, Einführung in deren effiziente Handhabung

Mitbringen: Nach Möglichkeit eigener Laptop und Smartphone

REFERENTEN

Oliver Lukesch, 23, macht irgendwas mit Medien und steht dazu. Neben seinem Studium der zeitbasierten und interaktiven Medien an der Kunstuniversität Linz arbeitet er als freier Journalist, Grafiker und Webdesigner. Oliver Lukesch ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Online-Magazins http://subtext.atsowie Vorstandsmitglied und Netzbeauftragter des Österreichischen Medienverbands.

Daniel Friesenecker, 27, ist Vorsitzender von junQ.at und Herausgeber dessen Online-Magazins subtext.at. Hauptberuflich arbeitet der Linzer als Social Media Consultant bei der BRANDS AND FRIENDS Markenmanagement GmbH, außerdem bloggt er für WasIstSocialMedia.de, ist als Ambassador bei digitalks.at gelistet und unterhält den Social Media Blog TheAngryTeddy.com.

>> zur Anmeldung

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Blogstorms – die Macht von Blogs

Wie immer der Hinweis: verfasst für WasIstSocialMedia.de

Die meinungsbildende Macht von sozialen Netzwerken und Blogs ist mittlerweile vielfach dokumentiert. Benehmen sich Unternehmen daneben kann es schnell passieren, dass ein Posting in einem Blog unzählige Folgepostings in weiteren Blogs nach sich zieht und damit ein sogenannter „Blogstorm“ entsteht.

Jeder kann die Meinung über eine Marke beeinflussen

Je einfacher es wird einen eigenen Blog zu betreiben, desto mehr Menschen betreiben einen Blog und werden somit zu Meinungsbildnern. War es früher Journalisten und Medien vorbehalten Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, so steht dies heute (theoretisch) jedem Otto-Normal-Verbraucher offen. Jeder unfreundliche Servicemitarbeiter, jedes falsche Marketingversprechen und jeder Fehler in der Unternehmenskommunikation kann dazu führen, dass ein verärgerter Kunde seinem Ärger im Rahmen eines Beitrags online Luft macht. Galt in den „guten alten“ offline-Zeiten noch, dass ein negatives Kundenerlebnis bis zu achtmal weitererzählt hat sich diese Zahl heute um ein vielfaches potenziert.

Viele Unternehmen versuchen derartige Negativ-Postings mittels Anwälten zu unterbinden, was in vielen Fällen nach hinten losgeht. Denn Blogger sind eine eingeschworene Gruppe und wissen um den Einfluss ihrer Blogs die, eine entsprechende Verbreitung und gutes Google-Ranking, vorausgesetzt auch die Berichterstattung in konventionellen Medien beeinflussen können.

JAKO und der Reinfall

Der mittelständische Sportartikelhersteller JAKO musste dies an der eigenen Marke erfahren. Nachdem gegen ein negatives Blogposting vorgegangen wurde und nach dessen Löschung der Text noch immer im Speicher eines RSS-Dienstes aufgetaucht war, ging das Unternehmen juristisch scharf vor. Dies führte dazu, dass sich unzählige Blogger mit der Causa auseinandersetzen und schlussendlich auch große Tageszeitungen darüber berichteten. Der Schaden an der eigenen Reputation war immens.

Blogger als Botschafterder Marke

Blogger-Relationship-Kampagnen können aber auch dazu führen Marken und Produkte mit Hilfe von Bloggern positiv zu vermarkten und so die Vernetzung positiv zu nutzen. So nutzten die Vermarkter des „Neat-Scanner“ Blogger als Botschafter des Produkts und ließen diese über das Produkt schreiben. In einem zweiten Durchgang wurden drei Blogs diese Scanner für Verlosungen zur Verfügung gestellt – Bedingung für die Verlosung: entweder einen Blogbeitrag über das Produkt schreiben, oder mögliche Einsatzgebiete des Scanners unter der Artikelbeschreibung posten. Das Ergebnis waren Einträge auf über 80 weiteren Blogs und mehr als 1000 Kommentare.

Einige Grundregeln der Markenkommunikation im Zusammenhang mit Blogs

  • Authentische und ehrliche Kommunikation
  • Negative Postings offen aufnehmen und freundlich kommentieren
  • Verbesserungspotential als Chance begreifen
  • bezahlten Content in Fremdblogs als Werbung kennzeichnen
  • Die Chancen suchen und nicht vor der Entwicklung verstecken – gesprochen wird über die Marke auch, wenn Sie nicht
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