Video: you need to get off facebook
Hatte leider noch keine Zeit für den Feed-Rückblick, bis dahin ein Fundstück der Netzpiloten: wahrscheinlich werde ich dem Aufruf des jungen Mannes nicht folgen und meinen facebook-Account stilllegen, aber zum Nachdenken sollte er die User auf jeden Fall bringen.
mehrEin paar Facebook-Tipps
In meinen Coachings tauchen immer wieder Fragen in Bezug auf Facebook auf, die einfach zu lösen sind. Nämlich dann, wenn man weiß wo man nachschauen muss
. Hier ein paar kleine Tipps zum leichteren Umgang mit Facebook.
Wo lege ich eine neue Seite an?
Es ist endlich soweit, ein Unternehmen beschließt eine Seite einzurichten. Ganz abgesehen davon, dass das nach Möglichkeit geplant und nicht aktionistisch passieren sollte, taucht jetzt die Frage auf: aber wie?
Der Link http://www.facebook.com/pages/create.php führt ans Ziel, dort können Community Pages und Seiten angelegt werden.
Ich möchte nicht, dass meine Kunden sehen mit wem ich privat befreundet bin.
Eigentlich ein Klassiker, im Geschäftsleben möchte ich nicht zeigen mit wem ich privat verkehre. Ich möchte also meine Freudesliste verbergen. Dazu gehe ich in mein eigenes Profil und scrolle zur Freundesliste, in der linken Spalte. Rechts neben dem Schriftzug “Freunde” ist ein Bleistift-Symbol, das klicke ich an, in der nun offenen Box klicke ich auf “Sichtbarkeitseinstellungen” und wähle bei der Option “Deine Freundesliste anzeigen” die mir genehme Auswahl.
Ich möchte mein hochgeladenes Adressbuch löschen.
Der Freundefinder nervt, dir werden ständig neue Leute vorgeschlagen. Hast du vielleicht deinen Gmail-Account oder deinen Skype-Account mit Facebook verbunden und möchtest das jetzt rückgängig machen? Der folgende Link hilft: http://www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php
Facebook hat eine Community Page angelegt die mein Unternehmen betrifft, wie komme ich an diese Seite?
Facebook bietet mittlerweile die Möglichkeit solche Seiten zu beantragen. Einfach auf die entsprechende Seite surfen und dort den untersten Punkt in der linken Spalte auswählen, der das heißt: “Ist das deine Seite?”. Der folgende Dialog ist selbsterklärend. Wann Facebook diese Seiten dann wirklich überträgt ist meines Wissens nach, derzeit noch offen.
Soweit nur als kleiner Einblick und eine kleine Hilfestellung … Sollten mir weiterhin interessante, einfach zu lösende Fragen unterkommen werde ich die zukünftig hier behandeln.
mehrEin Leben abgebildet auf Facebook
Das Leben eines Menschen im Facebook-Stream. Danke an die Netzpiloten für den Link.
Österreich ist ein Social Media Entwicklungsland
Heil zurück vom Kurzurlaub in Berlin, finde ich jetzt die Zeit mir Gedanken über das dort Gesehene zu machen und ich darf berichten: Österreich, du bist ein Social Media Entwicklungsland! Warum? Einige sehr subjektive Erlebnisse aus der deutschen Hauptstadt.
Freitagabend, getrieben von den Mitreisenden wurde ich ins Berliner Olympiastadion verfrachtet um mir dort das Zweitliga Spitzenduell Hertha BSC gegen Greuter Fürth reinzuziehen. Auch wenn ich jetzt kein massiver Fan bin, die Stimmung und das Ambiente ist, dann doch professioneller als die Kickerei die man in Österreich vorgesetzt bekommt. Die erste Erkenntnis, dass Österreich Entwicklungsland ist, dann kurz vor Spielbeginn: der Stadionsprechen spricht von Facebook. Die knapp 40.000 Zuschauer mögen doch bitte den Verein frienden. So simpel, so klar auf der Hand, so undenkbar in Österreich. Hertha BSC ist seit Februar auf Facebook vertreten und darf sich über knapp 25.000 Fans freuen.
Das nächste Aha-Erlebnis in der Halbzeitpause: abermals ist der Stadionsprecher der Verursacher desselbigen, tatsächlich twittert der Verein, und zwar während des Spiels direkt von der Bank aus. Man steht also während des Spiels öffentlich und direkt mit den Fans in Kontakt, auch von diesem einfach umzusetzenden Service habe ich in der Alpenrepublik bis dato nichts vernommen.
Berlin Kreuzberg, nicht unbedingt eine Gegend die dafür bekannt ist Technologien neu zu entwickeln. Aber selbst dort hat man erkannt, dass Empfehlungsnetzwerke wie Qype Kunden bringen können, und dass man mit einem fast lächerlichen Aufwand wie einem Aufkleber an der Eingangstür die Kunden auffordern kann, aktiv Empfehlungsmarketing zu betreiben. Kaum ein Döner-Geschäft, kaum ein Asia-Nudelrestaurant und kaum ein Coffee-Shop der keinen Qype-Aufkleber prominent an der Eingangstür positioniert.
Kurfürstendamm, „etwas“ hochpreisiger als Kreuzberg, doch in Hinblick auf den Wunsch von Kunden bewertet zu werden kaum ein Unterschied. Auch hier: „find us on facebook“-Sticker, Qype-Aufkleber und Hinweise auf Twitter-Accounts wohin man sieht.
Sicher ist Berlin ein Pflaster, das zu einem gewissen Grad eine Vorreiter-Rolle übernimmt (vielleicht sogar übernehmen muss). Bleibt nur zu hoffen, dass auch Österreich aufwacht – es wäre nämlich so einfach. Muss geil sein so einen Markt beraten zu dürfen, offenbar sind die Social Media Angsthasen dort weniger verbreitet als Hierzulande, möglicherweise wurden dort auch schon ein paar Ängste abgebaut.
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mehrWas ist Diaspora?
verfasst für WasIstSocialMedia.de
Ein nicht mehr ganz taufrisches Thema, aber aufgrund zeitnaher Weiterentwicklungen aktuell: Diaspora. Freak-Projekt oder Facebook Konkurrent?
Nachdem Facebook immer wieder in die Schlagzeilen kam, weil die Plattform einen sehr offenen Umgang mit der Privatsphäre seiner Nutzer pflegt, haben vier New Yorker Studenten begonnen ein Alternativsystem zu entwickeln.
Das ambitionierte Projekt konnte binnen 12 Tagen 10.000 US-Dollar sammeln um in die Code-Produktion zu gehen. Detail am Rande: einer der Spender war Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg. Ziel von Diaspora ist es, den Usern Kontrolle über ihre Daten zu geben. Mitte September wurde der Quellcode des Projekts freigegeben. Aufgrund der Tatsache, dass Diaspora als Open Source Projekt betrieben wird, können die zu diesem Zeitpunkt noch völlig selbstverständlichen Programmierfehler und Sicherheitslücken, dank einer aktiven Community relativ rasch geschlossen werden.
Das Technologie Magazin T3N hat für Interessierte bereits einen Server aufgesetzt um erste Tests im neuen System durchführen zu können (http://diaspora.t3n-magazin.de/signup), dass das System noch am Beginn steht ist unübersehbar. Dennoch ist die Idee eines Peer-to-Peer Netzwerks (dh: die User stellen Teile ihrer eigenen Kapazitäten zur Verfügung um ein performantes Netzwerk zu schaffen), und die Kontrolle über die eigenen Daten, eine unterstützenswerte. Noch im Oktober wird eine Weiterentwicklung erscheinen, man darf gespannt sein, ob ein derartiges System eine Chance hat gegen den übermächtig scheinenden Platzhirschen „facebook“.
- Diaspora: http://www.joindiaspora.com/
- Ausführlicher Beitrag auf web-ideas.de: http://www.web-ideas.de/social-media/diaspora-alternative-fuer-facebook/
Feedrückblick Woche 37/2010
Meine persönlichen Feed-Highlights der vergangenen Woche:
Erste Screenshots von Diaspora – Code steht für Entwickler bereit
Diaspora ist auf dem Weg, die freie Alternative zu Facebook hat diese Woche den Source Code zum Download zur Verfügung gestellt.
Datei-Konverter online
Dateien in andere Formate umwandeln und das völlig ohne Software. Ein Service das nicht einzigartig ist, aber dieser Converter ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Tipp!
Details und Meinungen zum Xing-Relaunch
Xing hat diese Woche sein neues Erscheinungsbild präsentiert. Auf den ersten Blick nett. Natürlich wird im Netz heftig darüber diskutiert.
Facebook: Einfache Einbindung von Formularen in Facebook Seiten
Ja, es gibt eine Möglichkeit Formulare in Facebookseiten einzubinden, nämlich über Webdienste und zwar völlig ohne Programmierkenntnisse.
mehrFeed Rückblick Woche 36/2010
Mein persönliches Best Off aus meinen abonnierten Feeds dieser Woche
K2 Mountain und Foursquare – wie Christian Stangl zum Meme wurde
Ich und ganz viele andere waren diese Woche auf dem K2, wie das geht und warum es zur Massenwanderung kam. Es gibt sie anscheinend doch, eine österreichische Netzcommunity.
5 digitale Geschäftsmodelle
Wie ist mit diesem Social Media bloß Geld zu verdienen? Ein paar innovative Anworten.
Studie – Kundenkommunikation per Mail, SMS und Social Media
Ein bisschen Zahlenmaterial. Wer möchte welche Botschaften von Unternehmen wie erhalten.
Infografik: Zensur, Privatsphäre, Beacon… welches war wohl die größte Facebook Kontroverse?
Mal wieder eine gaaaanz lange Grafik mit vielen verschiedenen Zahlen zu Kontroversen rund um Facebook.
Facebook wertet den Like-Button auf
Und nochmal Facebook. Der Like-Button kann bald mehr.
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Daniel Friesenecker bloggt als TheAngryTeddy und twittert als 










