Erste wackelige Schritte: Foursquare vs. Gowalla

Nachdem ich mich vergangene Woche Foursquare und Gowalla gewidmet habe und zu dem Zeitpunkt ein fairer Vergleich aufgrund einer fehlenden Applikation von Gowalla  für Android nicht möglich war, hier ein zweiter Teil zum Feldversuch.
Foursquare scheint, zumindest was die Applikation angeht, genauer zu arbeiten als Gowalla. Die Lokalisierung arbeitet zuverlässiger als beim Konkurrenten. Außerdem sind bei Foursquare tendenziell mehr Venues eingetragen als bei Gowalla, bei denen neue Orte als Spots bezeichnet werden. Was schon recht arg auffällt, ist dass die Känguru-App relativ häufig abstürzt, was auch damit zusammenhängen mag, dass wir uns in einem frühen Stadion der Entwicklung der Software befinden dürften.

Foursquare ist etwas sachlicher gestaltet

Grafisch gefällt mir persönlich Gowalla besser, da die Software den Spieltrieb der hinter der Idee des Dienstes steht gut unterstützt. Jetzt kommt Foursquare auch nicht steril daher, aber doch um einiges langweiliger. Eine Geschmacksfrage über die sich sicherlich streiten lässt.

Gowalla kommt wie ein Spiel daher

Was die Anbindung an Facebook und Twitter angeht hat Gowalla die Nase vorne, für jeden Check-in kann gesondert angeben werden ob die angebundenen Accounts mit Nachrichten befüllt werden sollen oder nicht. Foursquare lässt diese Einstellungen nur direkt über die Accounteinstellungen zu. Was erste Friends in meiner Contactlist dazu veranlasst hat mich und meine Posts in Zukunft zu verbergen. Da ich derzeit stark experimentiere kommen auch viele Meldungen und die sind offensichtlich zu auffällig und werden als Spam wahrgenommen.

Fazit

Wer auf eine App Wert legt die stabil läuft (und das werden die meisten sein) ist gut beraten auf Foursquare zu setzen, bis dato sind bei mir damit keine Probleme aufgetaucht. Wer seinen Spieltrieb intensiver ausleben möchte und Unstabilitäten in Kauf nimmt, dessen Dienst ist Gowalla. Wer die Nase am Ende vorne haben wir, werden die nächsten Monate zeigen.
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geobasierte Dienste: der neue Buzz

Nach unzähligen Gesprächen, gelesenen Blogposts und Beiträgen schließe ich mich jetzt den Social Media KollegInnen auch an: geobasierte Webdienste sind der nächste Buzz. Die beiden Kontrahenten sind Foursquare und Gowalla. Beides teste ich im Moment.

Zum Prinzip, am Beispiel von Foursquare: ich gehe in eine Bar und vollziehe über mein Handy einen „Check in“, für jeden Check in erhalte ich Punkte. Bin ich die Person mit den meisten Punkten an einem Ort werde ich der „Mayor“ (also der Bürgermeister) dieses Ortes. Detail am Rande – in den USA, wo sonst, erhalten Mayors teilweise Gratisgetränke in ihren Stammlokalen. Die Plattform bietet selbstverständlich die Möglichkeit sich mit anderen Usern zu befrienden und Anbindung zu Facebook.

Im direkten Vergleich der zwei genannten Plattformen ist Foursquare die etabliertere Plattform, was sich für mich auch darin ausdrückt, dass es eine Applikation für Android-Phones gibt und diese auch regelmäßig upgedated wird. In Österreich passiert es mir jedoch relativ oft, dass ich „Venues“ (besuchbare Orte) erst eintragen muss, dies wird natürlich mit Zusatzpunkten belohnt.

Gowalla ist vom Spielprinzip her sehr ähnlich, über den mobilen Android Device mittels optimierter Website zu bedienen, was eigentlich ganz gut funktioniert. iPhone User dürfen sich über eine Applikation freuen.

Gowalla erweitert sein Spielprinzip gegenüber Foursquare um virtuelle Gegenstände die man an Orten hinterlassen kann und von anderen Usern wieder aufgenommen werden können. Die User sind so spielerisch in Interaktion.

Derzeit gerate ich immer wieder in heiße Diskussionen wie sich solche Applikationen für die Vermarktung einsetzen lassen können. Bisher scheint aber noch niemand die zündende Idee gehabt zu haben. Diese Entwicklung wird auf jeden Fall spannend.

Mein persönliches Fazit: Foursquare ist ein nettes Spiel das zur Interaktion anregt, allerdings muss man sich wirklich angewöhnen mitzuspielen. Ob ich eine Begeisterung aufbauen kann wird man sehen, aber bei Twitter habe ich damals auch gebraucht bis ich einen Sinn erkannt habe.

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