Gastbeitrag: Können Sie Social Media Marketing? Nicht nur für Österreicher.

Social Media Marketing ist modern. Viele mögen Social Media, tummeln sich auf Twitter oder Facebook oder irgendeiner anderen Social Media Plattform. „Sei auch du dabei“ schallt der Ruf durchs Internet und trifft dort auf weit geöffnete Unternehmerohren. Zwei Dinge dazu: a) Ja, Social Media Marketing kann ein mächtiges Instrument im Onlinemarketing sein, und b) man muss mit diesem Instrument umgehen können. Beides gilt nicht alleine, wenn österreichische Unternehmen auf dem heimischen Markt agieren. Es gilt auch, wenn man mit seinem Onlinemarketing ausländische Zielgruppen anpeilt. Nur wer ein paar Regeln beherzigt, schöpft das Potenzial von Social Media Marketing wirklich aus.

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Seth Godin über Social Networking für Unternehmen

Einmal mehr sind es die Netzpiloten die einen ganz essentiellen Videobeitrag ausgegraben haben. Seth Godin spricht über social networking für Unternehmen. Auf jeden Fall ansehen!

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Watchcast: Social Media bei Adidas, Logointerpretationen, Jung von Matt rutscht aus

Dann watchcasten wir wieder einen raus. Diesmal dabei, im Podcast der sich ausschließlich um Österreichische Weblinks kümmert,  eine Social Media Kampagne von Adidas, ein paar Logos die den Markeneigener wahrscheinlich nicht so gefallen und wie Jung von Matt mit einer Blogger Realation Kampagne für Mercedes Benz ausrutscht.

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Watchcast: Facebook Werbung, gratis Backlinks und Social Media im Urlaub

Diese Episode des TheAngryTeddy.com Podcasts kommt als Watchcast daher. Diesmal schauen wir auf ein facebook-Werbung Experiment, den Einfluss von kostenlosen Backlinks und Social Media im Urlaub.

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Österreich ist ein Social Media Entwicklungsland

Heil zurück vom Kurzurlaub in Berlin, finde ich jetzt die Zeit mir Gedanken über das dort Gesehene zu machen und ich darf berichten: Österreich, du bist ein Social Media Entwicklungsland! Warum? Einige sehr subjektive Erlebnisse aus der deutschen Hauptstadt.

Freitagabend, getrieben von den Mitreisenden wurde ich ins Berliner Olympiastadion verfrachtet um mir dort das Zweitliga Spitzenduell Hertha BSC gegen Greuter Fürth reinzuziehen. Auch wenn ich jetzt kein massiver Fan bin, die Stimmung und das Ambiente ist, dann doch professioneller als die Kickerei die man in Österreich vorgesetzt bekommt. Die erste Erkenntnis, dass Österreich Entwicklungsland ist, dann kurz vor Spielbeginn: der Stadionsprechen spricht von Facebook. Die knapp 40.000 Zuschauer mögen doch bitte den Verein frienden. So simpel, so klar auf der Hand, so undenkbar in Österreich. Hertha BSC ist seit Februar auf Facebook vertreten und darf sich über knapp 25.000 Fans freuen.

Das nächste Aha-Erlebnis in der Halbzeitpause: abermals ist der Stadionsprecher der Verursacher desselbigen, tatsächlich twittert der Verein, und zwar während des Spiels direkt von der Bank aus. Man steht also während des Spiels öffentlich und direkt mit den Fans in Kontakt, auch von diesem einfach umzusetzenden Service habe ich in der Alpenrepublik bis dato nichts vernommen.

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Berlin Kreuzberg, nicht unbedingt eine Gegend die dafür bekannt ist Technologien neu zu entwickeln. Aber selbst dort hat man erkannt, dass Empfehlungsnetzwerke wie Qype Kunden bringen können, und dass man mit einem fast lächerlichen Aufwand wie einem Aufkleber an der Eingangstür die Kunden auffordern kann, aktiv Empfehlungsmarketing zu betreiben. Kaum ein Döner-Geschäft, kaum ein Asia-Nudelrestaurant und kaum ein Coffee-Shop der keinen Qype-Aufkleber prominent an der Eingangstür positioniert.

Kurfürstendamm, „etwas“ hochpreisiger als Kreuzberg, doch in Hinblick auf den Wunsch von Kunden bewertet zu werden kaum ein Unterschied. Auch hier: „find us on facebook“-Sticker, Qype-Aufkleber und Hinweise auf Twitter-Accounts wohin man sieht.

Sicher ist Berlin ein Pflaster, das zu einem gewissen Grad eine Vorreiter-Rolle übernimmt (vielleicht sogar übernehmen muss). Bleibt nur zu hoffen, dass auch Österreich aufwacht – es wäre nämlich so einfach. Muss geil sein so einen Markt beraten zu dürfen, offenbar sind die Social Media Angsthasen dort weniger verbreitet als Hierzulande, möglicherweise wurden dort auch schon ein paar Ängste abgebaut.

Qype Sticker in Berlin Qype Sticker in Berlin

Qype Sticker in Berlin

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Social Media Angsthasen: alles gefährlich und sinnlos

Bei meinen Terminen begegne ich ihnen ständig. Den Social Media Angsthasen, sie sind in der Regel zwischen 35 und 50, können grundsätzlich einen PC (ich spreche wirklich von PCs) bedienen und haben unheimlichen Bammel vor dem Einsatz von Social Media in ihrem Unternehmen. „Für uns ist das nix. Social Media ist nur eine Modeerscheinung.“, ist ein oft gehörter Abwehrreflex.

Eine 14-jährige erschlägt ihre Mutter, weil die ihr Facebook-Verbot gegeben hat. Ganz klar, Social Media ist schuld an einem Mord, nicht das miserable soziale Umfeld der Familie. Aber die Ausrede ist gut um das Thema möglichst weit wegschieben zu können. Social Media stielt uns die Freizeit, macht uns zu gläsernen Menschen und ist überhaupt total gefährlich.

Gefährlich: Social Media

Stimmt, man muss aufpassen was man in sozialen Netzwerken von sich gibt. Auf offener Straße käme, aber auch kaum jemand auf die Idee kurzerhand die Fotos der letzten Urlaubsreise, samt Ballermann-Besäufnis, den vorbeigehenden Passanten auf A3-Ausdrucken möglichst breitenwirksam zu präsentieren – auf Facebook ist das Alltag. Das heißt, ich muss lernen mit den neuen Kommunikationswerkzeugen umzugehen.

Keinesfalls nutzen: Social Media

Da geht’s los: „Beschäftigen? Ich? Hab eh schon genug zu tun, den Blödsinn auch noch?“ – Die Antwort: „Ja genau Sie! Sie die diesen Artikel jetzt lesen, sind ganz persönlich gefordert so medienkompetent zu werden, dass Sie sich sicher in sozialen Netzwerken bewegen können. Weil es gibt schlechte Neuigkeiten für Sie – das geht nicht mehr weg. Viel zu sehr tragen soziale Netzwerke zur Demokratisierung der Kommunikation bei.“ Viel verlangt in einem Land in dem die KRONE die beliebteste Zeitung ist, ich weiß, aber Sie schaffen das. Achtung Eigenwerbung: Zur Not helfe ich Ihnen.

Lauter Social Media Psychopathen

Ich könnte jetzt zahlreiche Argumente aufzählen: Sie können in direkten Kontakt mit ihren Kunden treten, unzählige Marketingmöglichkeiten, Authentizität, Umwälzung der Gesellschaft, … bla! Stimmt alles, aber auch für Sie ganz persönlich kann der Einsatz von Social Media die Erweiterung des eigenen Horizonts vorantreiben. Sie lernen Menschen kennen, die Sie sonst nie kennengelernt hätten das muss nicht einmal auf eine virtuelle Bekanntschaft beschränkt sein. Menschen die soziale Netzwerke nutzen sind kommunikativ und keineswegs Nerds die nur via Tastatur und Bildschirm kommunizieren können. Im schlimmsten Fall treffen sich diese Freaks nämlich sogar im Rahmen von Twittagessen, quasi ein Blind-Date von Menschen mit gleichen Interessen und jetzt mal ehrlich: wie schlimm kann es sein neue Leute mit neuen Sichtweisen kennen zu lernen?

Daher mein Appell an euch Angsthasen da draußen: statt wie der Hase vor der Schlange in Schockstarre zu fallen und aus Selbstzweifel in Abwehrhaltung zu gehen, versucht es einfach. In der Regel werdet ihr nicht zu mordenden Psychopathen, sondern entwickelt ein positives Interesse an den Dingen die sich so in eurem Umfeld bewegen. Und jetzt mal ehrlich: wolltet ihr euren Nachbarn nicht immer schon mal völlig besoffen am Ballermann sehen, damit ihr euch hinter vorgehaltener Hand über ihn lustig machen könnt? Wenn ihr zu euch selbst ehrlich seid, liege ich gar nicht so falsch oder?

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Warum Social Media Kommunikation nicht ausgelagert werden kann

Social Media ist ein wichtiges Kommunikationstool für Unternehmen. Das steht mittlerweile außer Frage. Viel Skepsis ist abgebaut, jetzt beginnen die Marketingverantwortlichen ihre Fühler nach Betreuung auszustrecken. Die Frage „Können Sie unsere Social Media Kommunikation übernehmen?“ wird „Social Media Experten“ immer öfter gestellt. Die Antwort auf diese Frage kann aber kein selbstbewusstes „Ja!“ sein.
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