iPad Killer WePad?

Der 12. April wird ein spannender Tag für mich, das WePad wird präsentiert. In der Namensnennung zwar etwas stumpf angelehnt an das iPad, aber nach Durchsicht der Spezifikationen eine gute Alternative zum Apple Produkt.
Gleich vorweg, das WePad kann Flash und es hat einen SD-Karten Slot, zwei ganz wesentliche Merkmale warum das Gerät für mich gegenüber dem schicken Apple Produkt zu bevorzugen ist. Zwar ist die Akkulaufzeit mit angegebenen knapp sechs Stunden deutlich geringer als beim gehypten Gegner, der deutsche Hersteller Neofonie hat bringt trotzdem ein Gerät auf den Markt, dass objektiv betrachtet dem iPad vorzuziehen ist.

Die Vorteile des WePads

Im Gegensatz zum iPad verfügt das WePad über eine eingebaute Webcam, ist mittels SD-Karte in seiner Speicherkapazität erweiterbar, verfügt über USB-Port und wird aller Voraussicht nach günstiger zu haben sein als sein Konkurrent. Mit einem offenen System für Verlage, die ihre Print-Produkte einfach auf einen Tablet-PC übersetzen und mit digitalen Inhalten anreichern können setzt man sich immens ab und hat wertvollen Argumentationsspielraum gegen den amerikanischen Mitbewerb. Nicht zu vergessen WePad User werden über mehrere „Stores“ an Applikationen kommen, das Linux-basierte Gerät schluckt sowohl Android Apps, als auch die Applikationen aus dem hauseigenen Store und kann mit Adobe Air umgehen.

Wo ist das WePad hinten?

Im direkten Vergleich mit dem iPad bringt das WePad knapp 100 Gramm mehr auf die Waage und bleibt auch in der Akkuleistung hinten. Die gehypte Aufmerksamkeit wird der deutsche Hersteller wohl ebenfalls nicht generieren können.
Nichts desto trotz bin ich, einen anständigen Preis und entsprechend schnelle Lieferung vorausgesetzt, davon überzeugt in den nächsten Monaten ein WePad mein eigen nennen zu dürfen.
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Wer ersetzt mir Block und Bleistift?

Das iPad und dessen Präsentation ist in aller Munde, allerdings kann das Tablet nicht ganz so viel wie ich eigentlich erwartet hätte. Im Hype um das iPhone XXL fehlt mir aber die ehrliche Alternative zu Block und Bleistift.

Konkret wünsche ich mir ein Gerät in dem ich handschriftliche Notizen erfassen kann, meine Termine, Kontakte, Dokumente gespeichert sind und eventuell noch das eine oder andere Video und meine Musik wiedergegeben wird. Wenn das Teil dann noch, völlig selbstverständlich, mobilen Internetzugang bietet, für Präsentationen einsetzbar ist und in etwas so viel Platz wie ein durchschnittliches Notizbuch benötigt hab ich wohl meinen Ersatz für meine Moleskine Notizbücher gefunden.

Tablet PC’s

Jetzt kann natürlich der Ruf nach den Tablett PCs kommen, völlig richtig, nur welcher Durschnittsuser kauft sich ein Tablet das mehr kostet als ein gut ausgestattetes Notebook um Notizen, Kontakte und Daten zu verwalten. Das iPad wird sicher den Grundstein legen was die Entwicklung solcher Devices angeht, aber auch die Vorschau auf Dinge die da kommen mögen stimmen mich derzeit noch nicht sonderlich fröhlich. Denn auch die HP Variante, basierend auf Windows 7 lässt zumindest in der Vorschau nichts von der Möglichkeit von handschriftlichen Notizen erahnen.

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Warum sind mir Notizen mit dem Stift so wichtig?

Ganz einfach: in Besprechungen notiere ich oft Dinge die mir im ersten Moment als gar nicht so wichtig erscheinen oder verbinde Textstellen über Pfeile, Sternchen oder was auch immer miteinander. Mit einer Tastatur fehlt mir diese Freiheit und beim Notieren in einem Text-Dokument bin ich auf Vorgaben beschränkt und mit der Maus zeichnen ist ein Graus. . Und seien wir uns ehrlich, es liegt im Wesen von Touchdevices, dass man nicht mehr auf festgelegte Zeilen festgenagelt ist.

Der Stift-Einfahrer

Da ich ja gerne neue Dinge ausprobiere, habe ich natürlich auch Geräte ausprobiert die Notizen auf den Computer übertragen, für Rund € 70,– erhält man dann einen Stift mit Empfänger der an das Blatt geheftet wird und die Daten später per USB auf den Rechner überträgt. Problem: Wenn der Empfänger verrutscht sind die digitalen Notizen ebenfalls verrückt und dann kann ich gleich die ganze Seite mittels Kopierer einscannen. Zumindest für mich im täglichen Einsatz kaum brauchbar.

Auch wenn jetzt ich jetzt Gefahr laufe mir einen Ruf als Windows Werbeträger einzuhandeln und die „pfui-gack“ Kritiker auf den Plan rufe. Diese Studie über ein mögliches Produkt gefällt mir dann doch schon ganz gut und würde in etwa das erfüllen was ich mir zum Geburtstag wünschen würde.

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