Was ist WordPress?
verfasst für WasIstSocialMedia.de
Mit der unaufhörlichen Verbreitung von Blogs, wird vor allem ein CMS (=Content Management System) immer wieder genannt: WordPress. Was ist WordPress?
Das System wurde ursprünglich entwickelt um Blogs zu betreiben. Zielsetzung war es, sich rasch ändernde Inhalte einfach administrieren und veröffentlichen zu können. Darauf liegt der Fokus auch heute noch. Doch mit der Dynamisierung auch von Unternehmenswebseiten (kaum ein Unternehmen kann es sich leisten statische Informationen im Netz zu haben), wird WordPress auch für kleine bis mittelgroße Unternehmen interessant. Im Vergleich zu CMS-Systemen wie TYPO3 oder Joomla!, ist WordPress auch eine einfache Bedienbarkeit ausgelegt und schneller zu erlernen wie andere Systeme.
Einfachheit als Grundkonzept
Darin liegt wahrscheinlich auch das Geheimnis von WordPress: es ist auf Einfachheit aufgebaut, selbst technisch untalentierte User können einfach Inhalte verbreiten, fortgeschrittene User können dank einfacher Erklärungen selbst Blogs aufsetzen und dank Plugins auch die Funktionalität der Blogs erweitern. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, allzu exzessives Plugin-installieren kann die Leistung des selbst gehosteten Blogs schnell beinträchtigen und bei unsachgemäßer Wartung Sicherheitslücken öffnen – in diesem Fall ist man gut beraten sich Profis an Bord zu holen, oder sich zumindest tief in die mannigfaltig verfügbaren Foren und Fachblogs zur WordPress einzulesen.
Linktipp
- In der aktuellen Ausgabe der des Technikwürze.de Podcasts geben Frank Bültge und Vladimir Simovic (beide ausgewiesene WordPress Experten) in gut 2 ½ Stunden einen guten Einblick über den Umfang der Möglichkeiten von WordPress. >> zum Podcast
4tägiger Social Media Workshop – letzte Chance
Mich hat gestern ein Skype-Anruf ereilt dessen Inhalt ich fast nicht glauben konnte. Der Social Media Workshop am Bodenseecamp hat gerade mal drei (!!) Anmeldungen bis jetzt. Nachdem ich mir nicht vorstellen kann, dass Menschen zwischen 16 und 27 so arrogant sein können zu glauben, sie wissen schon alles über Social Media. Hier nochmal der Aufruf zum Anmelden. Die Anmeldung läuft offiziell heute Abend ab.
Der Workshopinhalt
“IF CONTENT IS KING, THEN CONVERSION IS QUEEN.”
Postings, Tweets, Likes, Retweets – die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, unterzieht sich momentan einem radikalen Wandel. Inhalte entstehen im Kollektiv, der Journalismus der Zukunft spielt sich im Netz ab, was nicht geteilt wird, gibt’s nicht. Von Barcamps, Brecht’s Radiotheorie und Blogosphären – eine Einführung in die Grundlagen der sozialen Kommunikation und die ernsten Implikationen hinter der Spielwiese Web 2.0.
“RIGHT HERE, RIGHT NOW!”
Theorie, saftig und kurz:
- Von Brecht zur Blogosphäre: Einführung in die Grundlagen der sozialen Kommunikation
- Von RSS-Feeds zu SEO: Einführung in Grundbegriffe des Internets
- Vom Internet-Manifest zu Creative Commons: Einführung in die Grundlagen des Publizierens im Web
Praxis, kiloweise:
- Blogging: Die wichtigsten Tools und Mechanismen
- Twitter: Die Welt in 140 Zeichen
- Facebook: Fancommunities und Promotion
- Cross-Media-Publishing: Vernetzen wos nur geht
- Vorstellung wichtiger Werkzeuge zur Arbeit in sozialen Netzwerken
- Vorstellung der wichtigsten sozialen Netzwerke und Portale, Einführung in deren effiziente Handhabung
Mitbringen: Nach Möglichkeit eigener Laptop und Smartphone
REFERENTEN
Oliver Lukesch, 23, macht irgendwas mit Medien und steht dazu. Neben seinem Studium der zeitbasierten und interaktiven Medien an der Kunstuniversität Linz arbeitet er als freier Journalist, Grafiker und Webdesigner. Oliver Lukesch ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Online-Magazins http://subtext.atsowie Vorstandsmitglied und Netzbeauftragter des Österreichischen Medienverbands.
Daniel Friesenecker, 27, ist Vorsitzender von junQ.at und Herausgeber dessen Online-Magazins subtext.at. Hauptberuflich arbeitet der Linzer als Social Media Consultant bei der BRANDS AND FRIENDS Markenmanagement GmbH, außerdem bloggt er für WasIstSocialMedia.de, ist als Ambassador bei digitalks.at gelistet und unterhält den Social Media Blog TheAngryTeddy.com.
>> zur Anmeldung
mehrWas ist Crowdsourcing?
Once again: verfasst für WasIstSocialMedia.de
Crowdsourcing funktioniert frei nach dem Motto: „Viele wissen mehr, als einer allein“. Viele Personen die nicht oder nur gering bezahlt sind, beschäftigen sich mit der Lösung von Problemen und profitieren somit von den Lösungen anderer. Die Masse bringt so in kurzer Zeit qualitativ hochwertige Lösungen zustande, die die Einzelperson, allein schon aus dem Fehlen der Ressourcen, heraus nicht liefern hätte können.
Crowdsourcing ist keine exotische Arbeitstechnik die fernab des Alltags stattfindet. Das wohl bekannteste Projekt, die auf dem Wissen viele basiert ist Wikipedia. Fast ausschließlich von den Usern geschriebene Artikel und Beiträge zu allen Themen bilden so eine Wissensdatenbank, die trotz aller Kritik an Wikipedia, bisher keine Konkurrenz gefunden hat. Andere Beispiele sind offene Content-Management Systeme wie WordPressoder Joomla!, die umfangreichen Erweiterungen werden nicht von einem zentralen Unternehmen entwickelt, sondern kommen aus der Community heraus. Nicht zuletzt bedienen sich der App-Store von Apple und der Android Market einer umfangreichen Community von App-Entwicklern.
Crowdsourcing als Geschäftsidee
Natürlich haben auch viele Unternehmen bereits erkannt, dass Crowdsourcing ein relevanter Faktor sein kann. So lässt der T-Shirt Vertriebspreadshirt.com beispielsweise T-Shirts von seinen Usern entwerfen und bietet ihnen dafür ein Provision.
Tchibo hat mit „Tchibo Ideas“ einen anderen Zugang gefunden. Jede Woche steht für die Besucher der Website die „Aufgabe des Monats“ und die „Lösung des Monats“ zur Wahl. So generiert die Masse einerseits Produktideen und vermittelt Tchibo welche Produkte nachgefragt sind, andererseits bietet die Community auch gleich die Lösung für die teils ungewöhnlichen Anfragen. Als Belohnung für besonders gute Ideen bzw. Lösungen warten Geldpreise im Bereich von € 1.000 bis € 2.000. Für die Unternehmen somit auch noch ein gutes Geschäft im Vergleich zur Anstellung von Professionalsten.
Langfristig wird Crowdsourcing zwar nicht die Arbeit von Profis ersetzen, nicht zuletzt aufgrund oft fehlendem Detailwissen, aber sie kann gute Ansätze und Ideen liefern die zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung führen können.
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Daniel Friesenecker bloggt als TheAngryTeddy und twittert als 










