Ein Leben abgebildet auf Facebook

Das Leben eines Menschen im Facebook-Stream. Danke an die Netzpiloten für den Link.

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4tägiger Social Media Workshop – letzte Chance

Mich hat gestern ein Skype-Anruf ereilt dessen Inhalt ich fast nicht glauben konnte. Der Social Media Workshop am Bodenseecamp hat gerade mal drei (!!) Anmeldungen bis jetzt. Nachdem ich mir nicht vorstellen kann, dass Menschen zwischen 16 und 27 so arrogant sein können zu glauben, sie wissen schon alles über Social Media. Hier nochmal der Aufruf zum Anmelden. Die Anmeldung läuft offiziell heute Abend ab.
Der Workshopinhalt

“IF CONTENT IS KING, THEN CONVERSION IS QUEEN.”

Postings, Tweets, Likes, Retweets – die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, unterzieht sich momentan einem radikalen Wandel. Inhalte entstehen im Kollektiv, der Journalismus der Zukunft spielt sich im Netz ab, was nicht geteilt wird, gibt’s nicht. Von Barcamps, Brecht’s Radiotheorie und Blogosphären – eine Einführung in die Grundlagen der sozialen Kommunikation und die ernsten Implikationen hinter der Spielwiese Web 2.0.

“RIGHT HERE, RIGHT NOW!”

Theorie, saftig und kurz:

- Von Brecht zur Blogosphäre: Einführung in die Grundlagen der sozialen Kommunikation
- Von RSS-Feeds zu SEO: Einführung in Grundbegriffe des Internets
- Vom Internet-Manifest zu Creative Commons: Einführung in die Grundlagen des Publizierens im Web

Praxis, kiloweise:

- Blogging: Die wichtigsten Tools und Mechanismen
- Twitter: Die Welt in 140 Zeichen
- Facebook: Fancommunities und Promotion
- Cross-Media-Publishing: Vernetzen wos nur geht
- Vorstellung wichtiger Werkzeuge zur Arbeit in sozialen Netzwerken
- Vorstellung der wichtigsten sozialen Netzwerke und Portale, Einführung in deren effiziente Handhabung

Mitbringen: Nach Möglichkeit eigener Laptop und Smartphone

REFERENTEN

Oliver Lukesch, 23, macht irgendwas mit Medien und steht dazu. Neben seinem Studium der zeitbasierten und interaktiven Medien an der Kunstuniversität Linz arbeitet er als freier Journalist, Grafiker und Webdesigner. Oliver Lukesch ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Online-Magazins http://subtext.atsowie Vorstandsmitglied und Netzbeauftragter des Österreichischen Medienverbands.

Daniel Friesenecker, 27, ist Vorsitzender von junQ.at und Herausgeber dessen Online-Magazins subtext.at. Hauptberuflich arbeitet der Linzer als Social Media Consultant bei der BRANDS AND FRIENDS Markenmanagement GmbH, außerdem bloggt er für WasIstSocialMedia.de, ist als Ambassador bei digitalks.at gelistet und unterhält den Social Media Blog TheAngryTeddy.com.

>> zur Anmeldung

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Was ist ein Social Media Newsroom?

verfasst für WasIstSocialMedia.de

Social Media Newsrooms sind die logische Konsequenz draus, dass bei regelmäßiger Bespielung mehrerer Social Media Kanäle leicht ein Gefühl von Chaos und Unordnung auftreten kann. Die Aufgabe der Social Media Newsrooms ist einfach und übersichtlich die Aktivitäten eines Unternehmens auf einer übersichtlichen Seite zu sammeln und vielleicht sogar die Möglichkeit zur Diskussion zu bieten.

Mittlweile ist es relativ einfach geworden die Inhalte von Social Media Diensten auf der eigenen Website anzuzeigen. Warum also nicht die Fotos der letzen Firmenveranstaltung auf Flickr hochladen und auch auf der eigenen Website anzeigen. Oder die Präsentationen für die letzte Fachtagung auf Scribd zur Verfügung stellen und gleichzeitig im Social Media Newsroom als zusätzlichen Service für die eigenen Besucher bieten.

Jeder Medientyp hat seine Plattform

Die Möglichkeiten sind mittlerweile nahezu unbegrenzt, für jeden Medientyp gibt es eine eigene Plattform. Youtube für Videos, Scribd für Dokumente, Flickr für Fotos, und, und, und … Auch vor dem Hintergrund an möglichst vielen Orten im Netz gefunden zu werden und damit das Suchmaschinenranking der eigenen Website zu verbessern oder Interessierte so auf die eigene Website zu verweisen, macht es Sinn diese Dienste zu verknüpfen.

Warum ein Foto, wenn eine Bilderstrecke geht?

Gerade in der PR-Arbeit ist es unerlässlich möglicht viele Informationen auf möglichst unkomplizierte Weise zur Verfügung zu stellen. Warum sich also darauf beschränken das ewig gleiche Foto für die Presseaussendung zur Verfügung zu stellen, wenn man Journalisten auch auf einfachstem Wege ganze Bildstrecken zur eigenen Auswahl überlassen kann. Nicht zuletzt kann man interessierten Website-Besuchern die Möglichkeit geben zu Unternehmensfragen Kommentare abzugeben, was Journalisten wiederum Recherchemöglichkeiten gibt und somit Arbeit abnimmt, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung steigern.

Ein besonders gelungenes Beispiel eines aufgeräumten Social Media Newsrooms findet sich auf maiak.info

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Selbst die “Profis” scheitern

Nun sind einige Tage ins Land gegangen seit der EDAY in Wien über die Bühne gegangen ist, und ich hatte Zeit das erlebte zu reflektieren. Besonders ist mir der Online-Videoaward hängen geblieben. Die „besten“ österreichischen Videos wurden prämiert. Allerdings glaube ich nicht, dass man in der Jury verstanden hat, was ein Video haben muss damit es im Internet funktionieren kann.

Messages, auch in Videos eingebettet, müssen viral wirken um im Netz erfolgreich zu sein. Kein Mensch wird ein irrelevantes Werbevideo sharen – allein schon um der eigene Onlinereputation nicht zu schaden. Denn wer spammt wird unfriended. Je subtiler, interessanter, lustiger die Message mitschwingt, desto besser wird das Video rezipiert.

Es hilft nichts, wenn jemand über drei Minuten krampfhaft und unkreativ versucht seine Ware zu loben. Ob ein Video eine Tendenz dazu hat erkennt der User ziemlich schnell und damit wird das Video weggeklickt – was übersetzt bedeutet: der Clip wird in die digitale Tonne getreten.

Onlinevideos müssen auch nicht teuer produziert sein um zu wirken. Die verwackelte Optik von Youtube-Videos sind die User gewohnt und wird auch nicht negativ aufgenommen. Natürlich ist ein verwackeltes Video kein Garant für Erfolg. Viel mehr die Relevanz und Kreativität die hinter den Videos steckt. Hinzu kommt, dass die technische Ausrüstung in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden ist, ab € 5.000,– ist professionelles Equipement zu haben. Social Media Pioniere wie Ritchie Pettauer aka Datenschmutz greifen gleich auf eine Spiegelreflexkamera mit Videofunktion zurück und erzielen damit ebenfalls gute Ergebnisse.

Das Negativbeispiel

Zurück zu den Juryentscheidungen am Eday. Zwei Beispiele sollen zeigen, wie krass Fehlentscheidungen getroffen werden können. Das Negativbespiel soll dabei den Anfang machen. Die Präsentation eines Hockers über fast drei Minuten, die weder Witz noch Kreativität inne hat wurde von der Jury mit einem Preis bedacht.

So ginge es richtig

Dagegen steht eine kreative und innovative Präsentation eines Unternehmens das sich mit Grafikdesign auseinandersetzt und mit einfachsten Mitteln den User dazu anregt das Video zu sharen. Zumindest ich musste das Video allen Personen zugänglich machen die in dieser Branche arbeiten. Warum diese Präsentation beim Eday ohne Prämierung blieb ist mir ein offenes Rätsel.

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Überdosis Fremdscham

Mittlerweile ist das sexistische Werbevideo des Österreichischen Bundesheeres medial breit getreten. Dank Youtube hat dieses Verbrechen am Steuerzahler, der letztendlich die Kosten für diesen Spot zu tragen hat, auch Einzug in Plattformen wie Facebook & Co. geschafft und entwickelt sich zum Hit. Allein die Version des Videos die über Facebook verbreitet wurde hat mittlerweile knapp 700.000 Klicks, nicht schlecht.

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