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Es gibt Blogparaden die tauchen plötzlich aus allen Ecken her auf, so auch die von Alexandra Steiner in der sie dazu aufruft, die Geschichte des eigenen Blogs aufzuarbeiten.

Die Pre-Teddy-Ära

TheAngryTeddy.com ist im Wesentlichen ein Produkt dessen, dass mein Vorgängerblog (zuletzt gesehen unter friesenecker.eu, was heute meine persönliche Website ist) ein Sammelsurium aus politischer Meinung, Links und unregelmäßigen Beiträgen rund ums Social Web war und ich dort einfach keine Linie finden konnte. Mit meinem beruflichen Einstieg ins Social Media Beratertum kam dann der Schnitt. friesenecker.eu wurde offline genommen (mittlerweile findet sich unter blog.friesenecker.eu ein sidesidesideblog) und mit „TheAngryTeddy“ ein (im besten Sinne des Wortes) „merkwürdiges“ Alter Ego geschaffen das sich anfangs ausschließlich mit dem Social Web auseinander setzte. Hauptsächlich Tutorials und Meinungsartikel rund um die Möglichkeiten von Social Web Plattformen prägten die ersten Monate des Blogs.

Das Werk beginnt zu laufen

Anfang 2010 (Bloggeburtstag ist der 22.02.2010 – gleichzeitig auch mein Geburtstag, hach ich steh einfach auf Pathos) konnte man mit Basis- und Meinungsartikeln rund um Social Media Marketing tatsächlich noch Mehrwert bieten (mittlerweile bin ich da desillusioniert). Was neben dem eingängigen Teddy sicher einer der Faktoren war, dass TheAngryTeddy.com recht schnell eine gute Bekanntheit erreicht hat. Zähneknirschend muss ich dazu sagen, dass ich damals auch noch den Ehrgeiz und die Zeit hatte mehrmals wöchentlich zu bloggen. Nach und nach erweiterte sich auch der Themenfokus auf Gadgets und Online-Marketing.

Back to the roots

Mitte 2011 war es dann soweit, das wirkliche Alleinstellungsmerkmal wurde geschaffen – der Podcast ging an den Start. Eigentlich eine Rückkehr zu meinen Anfängen im Web (erste Podcast-Projekte habe ich bereits 2006 betreut) und dennoch bediene ich bis heute eine Marktlücke (die ist zwar nicht besonders groß, aber vorhanden) – meines Wissens nach ist der TheAngryTeddy-Podcast noch immer der einzige Social Web fokussierte Podcast aus Österreich. Wenngleich sich die Themen laufend verändern und erweitern.

Das Hammerjahr

2012 gings dann plötzlich ziemlich ab: Auszeichnung als t3n-Bloghightlight, 2ter im National Ranking beim Podcast Award 2011 (wird immer erst im Frühjahr bekannt gegeben), Einladungen als Official Blogger zur Next Berlin, meshed, Werbeplanung Summit, Platz 1 in den iTunes-Charts vor Ö3 und Co., zahlreiche Blogger Relations, ständige Podcast-Paten und ganz viel Lob. Das verursachte auch eine Hochphase. Auch was das berufliche Engagement anging, aber auch das Bloggen und Podcasten ging leichter über die Bühne. Eine positive Spirale, die im Gewinn des Podcast Awards Österreich 2012 und europaweit Platz 7 gipfelte.

Der Status Quo – die Depression

Der Erfolg von TheAngryTeddy.com machte mich neugierig was man sonst noch mit Blogs anstellen könnte, was eine Vielzahl an weiteren Blogs hervor gebracht hat. Offen gestanden zuviele (eine Übersicht auf friesenecker.eu), das ging auch am Hauptblog hier nicht vorbei, die Veröffentlichungsfrequenz neuer Posts und lies stark nach. Demnächst werden deshalb auch einige Sideblogs sterben. Mit meinem Jobwechsel im Frühjahr diesen Jahres, findet auch jetzt wieder ein Wandel in der Themenwahl statt, neben Social Media und Online Marketing finden sich hier vermehrt eCommerce Themen.

Für die nächsten Monate habe ich mir fest vorgenommen wieder mehr am „Blogger-Leben“ (Vernetzung, Diskusson, Veranstaltungen, …) teilzunehmen. Allerdings fehlt mir hier noch die Initialzündung, denn eines haben die letzten dreieinhalb Jahre schon deutlich gezeigt: die Leute die wirklich was auf der Pfanne hätten (und damit den Austausch über Blogparaden und Kommentare hinweg spannend gemacht haben), haben oft aus mangelnder Inspiration (verursacht durch die vielen Plauscher da draußen, denen zumindest ich mich nicht auch noch im realen Leben aussetzen mag, was meine mittlerweile handverlesenen und selten gewordenen Teilnahmen an den verschiedenen „Wir sind alle Social Web Freunde“-Formaten erklärt) irgendwann das Handtuch geworfen. Toll ist, dass das tot gesagte „Medium“ Blog eine Renaissance erlebt was eine noch nie dagewesene Größe der Blogosphäre zur Folge hat, die Perlen zu finden aber ungleich schwieriger gemacht hat. Seien wir doch ehrlich: es ist schon jede Menge Mist da draußen, von verschiedenen Affiliate-getriebenen Blogs rede ich erst gar nicht.

Es scheint heute wichtiger zu sein für Algorithmen zu bloggen, als für die Leser. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei strategische Überlegungen, über die Leidenschaft zu stellen – ein Umstand den ich gerne wieder abschaffen möchte um wieder inspirierter und damit mit mehr Freude publizieren zu können.

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