Wolfgang Gumpelmaier ruft zu Blogparade auf und fragt: Wofür nutzt ihr Pinterest? Pinnt ihr ausschließlich eigene Inhalte oder speichert ihr auch fremden Content? Wie regelt ihr das mit Quellenangabe und dem Urheberrecht? Nutzt ihr die Sharing-Funktionen bzw. gestaltet ihr mit anderen Nutzern gemeinsame Boards?

Als braver Social Media Nachhechler habe ich natürlich den Hype rund um Pinterest auch nicht auslassen und wage dort erste Gehversuche. Nicht zuletzt um auch die Fragen neugieriger Kunden beantworten zu können. Anfangs war ich offen gestanden nicht sonderlich begeistert, ein weiterer Ort der zusätzliche Informationen in einer neuen Form liefert, sprich: noch mehr Zeit wird fürs Monitoring eines neuen Kanals fällig. Pinterest schaffte es, was die tägliche Nutzung angeht, allerdings sehr schnell sich vor Google+ einzureihen. Die visuelle Information lässt sich einfach schneller erfassen und gegebenenfalls weiterverarbeiten. Derzeit betreibe ich noch vergleichsweise wenige Boards, Hauptbenefit für mich ist, dass ich Infografiken die ich für konservierenswert halte jetzt zentral und einigermaßen übersichtlich ablegen kann (jaja, Alex Nowak hat ein ambivalentes Verhältnis zu Infografiken auf pinterest … hab meinen Zugang ja auch im letzten Podcast dargelegt). Auf Communitybuilding und das gezielte durchsuchen von Inhalten anderer User habe ich bis dato weitgehend verzichtet (was vor allem fehlender Zeit geschuldet ist, was auch erklären dürfte, dass ich ausschließlich auf Fremdcontents zurückgreife, grafisch zu arbeiten würde Zeit kosten und ist nicht unbedingt mein Talent).

Quellenangaben und Urheberrecht

Die Urheberrechtsnazis werden zusammenzucken: ich lege kaum Wert auf dezidierte Hinweise auf den Urheber. Die meisten Infografiken sind ohnehin durch deutliche Firmenkennungen der betreffenden Agenturen gekennzeichnet und verfolgen im Grunde genommen das Ziel möglichst weit verbreitet zu werden. Hier habe ich also relativ wenig Risiko, dass mir deswegen jemand ans Bein pickeln möchte – zudem eine Verfolgung wohl kaum exekutierbar sein dürfte. Was Fundstücke angeht pinne ich diese via Bookmarklet die letztendlich wieder zurück auf die eigentliche Quelle führen, womit ich hoffe, dass der Urheber ausreichend gewürdigt ist (wobei ich mir darüber im Klaren bin, dass ich da juristisch durchaus dunkelgraue Bereiche betrete). Das Urheberrecht als solches halte ich in der derzeitigen Form des Internets ohnehin für contraproduktiv, aber das ist eine andere Geschichte …

Sharing Funktionen

Wie oben bereits ausgeführt habe ich mich noch nicht sonderlich mit der Interaktion mit anderen Pinterest-Usern auseinandergesetzt (die üblichen Verdächtigen sind selbstverständlich geliked – aber in Österreich ist man damit ja relativ geschwind durch). Auch wenn die ursprüngliche Frage nicht so gemeint ist, sharing betreibe ich praktisch ausschließlich in Richtung Facebook. Infografiken waren auf meiner Facebook-Seite bis dato chronisch unterrepräsentiert, vor allem auch deswegen weil ich den Aufwand gescheut habe zuerst eine Infografik in zB mein Blog hochzuladen und von dort zu verlinken. Mit Pinterest werden die Dinger via Bookmarklet ins richtige Board gepostet, per RSS an ifttt.com geliefert und von dort in ein eigenes Album auf der Facebook-Seite geladen (samt Backlink zum Pinterest Pin) – für mich verringert es den Aufwand und für euch steigert es (idealerweise) die Interessantheit meiner Facebook-Seite.

 

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