Digitalisierung und Onlinekommunikation - die Zukunft ist schon da | TheAngryTeddy.com - Social Media & Online Marketing
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Unter dem Eindruck einiger Workshops im beruflichen und nebenberuflichen Umfeld, habe ich mir ein paar Gedanken über die Möglichkeiten gemacht, die Digitalisierung und Online Kommunikation in der Zukunft so bringen werden.

In letzter Zeit bin ich immer wieder damit beschäftigt, die Möglichkeiten in der Onlinekommunikation für verschiedene Personengruppen darzustellen. Meist habe ich es mit interessierten, aber weitestgehend, was dieses Thema angeht, unbelasteten Leuten zu tun. Dabei wird mir immer bewusster, dass „die Zukunft“ längst da ist.

Retargeting ist nicht das Ende der Fahnenstange

In verschiedenen Terminen in den vergangenen Wochen löste ich unterschiedlichste Reaktionen von staunen bis Verunsicherung aus, wenn ich mich über Anwendungsgebiete und Möglichkeiten von Retargeting (für Einsteiger: die Möglichkeit Usern die einmal, beispielsweise im eigenen Webshop waren, mittels Ads gezielt wieder anzusprechen) ausgelassen habe. Ein Tool das beispielsweise in Google Adwords dadurch Auswahl einer Checkbox aktiviert wird, und zum Standard für jeden Onlinemarketer gehört. Vielerorts ist das aber eine tatsächliche Neuigkeit, und diesen Leuten muss klar sein, die „Zukunft“ ist diesbezüglich längst Gegenwart. Ganz im Gegenteil, wer Retargeting als Boah-Erlebnis empfindet, dessen Staunen würde ich gerne Erleben wenn es um tatsächlich komplexe Big-Data Anwendungen und Verknüpfungen geht. Nicht, dass ich da ein ausgewiesener Experte wäre, aber uns muss klar sein, dass die Tools für die oft beschworene individualisierte Kundenansprache längst vorhanden sind. Was auch bedeutet, dass wir diese Dinge auch einsetzen müssen, wie folgendes Video eindrucksvoll vor Augen führt.

Ein Tablet auf der Fläche ist kein Omnichannel-Konzept

Vielerorts sehe ich gefeierte „Omnichannel“-Konzepte, die sich am Ende als stationäres für Kunden zugängliches Tablet entpuppen. Das ist sicher nicht die Idee hinter Omnichannel. Aber ich kann mir auch erklären wie so etwas zustande kommt. Die Entscheider, über deren Tische solche Konzepte auch irgendwann gehen, sind (noch) nicht in der Lage die Qualität verschiedener Konzepte einzuordnen. Zu schnell war der Technologieschub, zu viel verändert sich, Digitialisierung greift in alle Bereiche eines Unternehmens und die verändern sich nicht schnell genug. Also zumindest den Geruch von Innovation und Zukunft transportieren, als gleich als altmodisch dazustehen. Schließlich würde umfangreichere Veränderungen Ressourcen binden, Budgets erfordern und (Achtung mein Lieblingswort) Commitment im Team benötigen. Außerdem sind meinem Eindruck nach, oft die Ziele noch nicht klar. Was ist der konkrete, messbare Output? Wie sieht das mit dem ROI aus? Wann macht sich die komplexer werdende Onlinekommunikation und das zusätzliche Service bezahlt?

Veränderung ist eine gesetzte Größe

Ich sehe mich ein paar Jahre zurückversetzt, als es notwendig war die Vorzüge von Social Media klar zu machen. Jetzt reden wir über veränderte Kommunikation und nicht mehr über die bloße Ergänzung eines (Kommunikations)Portfolios. Wir reden über ein verändertes Kundenverhalten, bis hin zur Individualisierung der Produkte und die ehemaligen Best Practice Beispiele der First Mover haben sich mittlerweile zu Vorlagen für neue Businessmodelle entwickelt.

Authentizität – YouTube Sternchen zeigen es vor

Völlig fassungslos beobachte ich in den letzten Wochen verschiedene YouTuber und deren Vermarktung. Aber ich kann verstehen warum junge Mädels lieber einer Vloggerin beim Makeup-Kauf zusehen und die Produkte dann selbst kaufen, aber über klassische Werbespots, die ironischerweise als Preroll vor den Vlogs laufen bei dieser Zielgruppe, aber nur mehr mäßig funktionieren. Da verändert sich etwas, und die Mädels die heute Vlogs schauen gründen in 5, 7, 9 Jahren einen Haushalt. Es glaubt doch bitte niemand, dass sich diese Leute auf ein Flugblatt als Hauptinformationsquelle verlassen werden.

Die Zukunft ist also da. Funfact: viele Innovationen die in „Zurück in die Zukunft II“ zu sehen sind, das ja im Jahr 2015 spielt, gibt es heute wirklich. Vieles was in den Köpfen als Science Fiction abgetan ist, ist Realität. Denken Sie dran, wenn Sie der nächste Banner über Wochen auf jeder Website verfolgt.

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