Ende November habe ich zu Blogparade aufgerufen und die Frage gestellt: „Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?“. Ziel war es im aktuell laufenden Prozess rund um den „Kulturentwicklungsplan neu“ in Linz einige Positionen zu sammeln. Ein paar Fixstarter der Linzer Netcommunity haben leider ausgelassen, trotzdem wurde das Ziel, viele Sichtweisen zu sammeln erreicht.

Der Aufruf zur Blogparade wurde 38 mal auf Facebook geshared und 17 getwittert (hier sind die reshares und die retweets nicht miterfasst), insgesamt haben sich 5 Blogs an der Blogparade beteiligt.

Hier also Auszüge aus den Ergebnissen.

Thomas Phillipp

Kommentar unter dem Ursprungsbeitrag
[…] – Kreative Impulse aus der Freien Szene tragen dazu bei, dass sich die Stadt nach innen, aber auch nach außen immer wieder erneuert, neue Facetten zeigen kann, als Wohn- und Lebensort attraktiv wird. Jeder und jedem, der sich mit der Entwicklung von Städten auseinandersetzt, würden sofort zig Effekte einfallen, die etwa durch Crossing Europe oder nextComic ausgelöst werden. […]

 

Andrea Mayer-Edoloeyi

Blogbeitrag
[…] Freie Initiativen können vieles besser als der Markt und der Staat. Nicht alles. Ich bin mir sicher, dass es, wenn es um grundlegende Infrastukturen (Bildung, Verkehr, Sozialstaat, …) geht, staatliches Handeln braucht. Und es braucht auch Gesetze, die das Zusammenleben in den Grundzügen regeln. Was freie Initiativen aber besser können, ist das Miteinander der Menschen zu organisieren. Sie können bedarfsorientierter und unmittelbarer konkrete Projekte und Ansatzpunkte entwickeln. Sie stellen den gesellschaftlichen Profit und nicht den ökonomischen Profit in die Mitte. Sie machen wirklich, wirklich spürbar, wie es sein könnte mit einem guten Miteinander. Nein, nicht ohne Konflikte und notwendige Aushandlungsprozesse von Interessen, aber doch in einer Form, dass Betroffene zu Mitgestalter_innen werden können. Mehr als es je über Wahlen möglich sein wird. […]

 

Thomas Diesenreiter

Blogbeitrag
[…] Also, was wird der Gesellschaft fehlen, wenn es Pangea nicht mehr gibt? Eine Initiative, die jungen AsylwerberInnen und MigrantInnen Medienkompetenz vermittelt, ihnen Zugang zu Produktionsmittel verschafft und ihnen damit die Möglichkeit gibt, ihre Probleme und Anliegen der Öffentlichkeit zu kommunzieren. Ein im digitalen Zeitalter elementares Tool, um seine BürgerInnenrechte und Menschenrechte durchzusetzen. Und wir wissen, gerade in Österreich ist es nötig, den vom Alltagsrassismus, Medienrassismus und Politikrassimus geprägten Bildern der AusländerInnen, MigrantInnen und AsylwerberInnen etwas entgegen zu setzen. […]

 

Severin Mayr

Blogbeitrag
[…] Das Missverständnis liegt aber vermutlich ganz wo anders. Das ist nämlich dort zu finden, wo Kulturvereine die ersten sind, die „in Zeiten der Krise“ solidarisch und verständnisvoll sein müssen, weil doch überall gespart werden muss. Kulturvereine eignen sich offensichtlich am allerbesten als Testpilot für eine Schuldenbremse. Sie leuchten ja auch nicht immer so freundlich wie das Engerl auf der Nibelungenbrücke. […]

 

sub-urban.at

Podcast
Auch ich habe mir gemeinsam mit meinem Bruder an der Blogparade beteiligt, herausgekommen ist dabei eine  einstündige Podcastsendung.

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