Der Smartpen Echo ist ein digitaler Stift der handgeschriebene Notizen digitalisiert und in PDFs bzw. für Evernote, Facebook und iOS-Geräte exportiert. Ich habe das Gerät zum Testen bekommen und zu ein paar Terminen mitgenommen. Fazit: für techaffine Menschen ein nettes Gadget. Bei so manchem Kundentermin in den letzten Wochen wurde ich gefragt „Was ist das bitte für ein Stift?“. Denn eines ist sicher: der Smartpen Echo fällt auf. Relativ klobig, könnte man vermuten, dass das Schreiben mit dem digitalen Stift unangenehm ist – eine Befürchtung die sich zum Glück nicht bestätigt hat, das Schreibgefühl ist angenehm und flüssig.

Um den Stift nutzen zu können ist es notwendig sogenannten „Dot Paper“ zu nutzen, in meinem Testpaket war ein A5-Block mit 100 Seiten und eine große Packung mit entsprechenden Haftnotizen vorhanden, was fürs erste mal ausreichend sein dürfte. Entsprechendes Papier zum Nachkaufen kommt auf etwa 20,– für 4 College-Blöcke in A4. Einen kompatiblen Drucker vorausgesetzt, ist es auch möglich einzelne Blätter mittels zugehöriger Software zu drucken.
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der Praxistest

Üblicherweise arbeite ich so, dass ich für jedes Kundenprojekt eine physische Mappe (so wirklich mit Papier und Ausdrucken) anlege die einen entsprechenden Ordner am Rechner habe, der genau diese Projektmappe um Detailinformationen ergänzt (generell bin ich bestrebt so wenig wie möglich auszudrucken, ganz ohne hab ichs jedoch noch nicht hinbekommen). Die Nutzung des Smartpens fügt sich also ganz gut in mein System ein, anstatt handgeschriebene Notizblätter in die Projektmappe zu legen findet sich nun das PDF im Ordner am Rechner. Für mich also der nächste Schritt in Richtung Voll-Digitalisierung. Ein kurzes Demo von der handschriftlichen Notiz bis zur Datei am Rechner findet sich weiter unten in einem kurzen Video.

Der Stift reagiert überraschend gut auf die Steuerelement die am Papier aufgedruckt sind, ich hatte da etwas Befürchtung, dass es hier Probleme geben könnte. In den letzten beiden Wochen war dem aber zu keinem Zeitpunkt so. Was auf jeden Fall erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass der Stift nicht nur die Notizen speichert, sondern auch die Umgebung aufnimmt. Auf gut Deutsch: spricht ein Kunde wieder mal zu schnell (oder ist man unaufmerksam  – was bei mir natürlich nie vorkommt) kann man sich mittels beiliegender Software, bzw. am Stift selbst (was etwas umständlich zu bedienen ist) die Audiodatei zum Zeitpunkt der getätigten Notiz anhören. Livescribe, der Hersteller des Stifts nennt dieses Zusammenspiel dann Pencast.

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Ganz praktisch ist die Sync-Möglichkeit mit Evernote, somit sind die Notizen auf iPad, iPhone und auf den Rechnern immer synchron. Die hauseigene Plattform „my Livescribe“ habe ich offen gestanden nicht genutzt, weil die anderen gebotenen Möglichkeiten für meine Nutzung mehr als ausreichend war.

Fazit

Preislich gehts bei etwas über 100,– los, was für mich nach einem fairen Preis klingt, ob ich in zusätzlichen Speicher investieren würde, darüber bin ich mir nicht sicher, ich komme mit der 2 GB Variante ganz gut zu Rande. Schließlich nutze ich den Stift nicht als Speichermedium, sondern als Digitalisierungstool. Schön wäre ein automatischer Abgleich via WLAN oder Bluetooth, das Anstöpseln per USB-Kabel ist zwar eine Standardlösung könnte man aber sicher eleganter Lösung. Für Techies ein Gadget das gut auf die Wunschliste passt.

Technische Daten

Lieferumfang

  • Echo Smartpen mit 2 GB Speicher und integrierten Anwendungen
  • Livescribe Connect Basic: Facebook, Evernote, MyLivescribe, Mobilgerät, Computer,U  pgrade-Pack für Email- und Google Docs-Konnektoren ist separat erhältlich
  • Livescribe Desktop-Software für Mac oder Windows (Download)
  • 500 MB persönlicher Online-Speicherplatz
  • Ein Punktpapier-Notizbuch
  • Mikro-USB-Kabel
  • Interaktive Anleitung (Erste Schritte)
  • Tipps und Tricks zum Smartpen
  • 2 Tintenpatronen
  • 1 Smartpen-Kappe

Systemanforderungen

  • Windows XP® 32 Bit SP2 oder höher, Windows® Vista 32 oder 64 Bit oder Windows® 7
  • Intel Mac mit Mac OS X® 10.5.5 oder höher
  • CPU mit mindestens 600 MHz
  • mindestens 300 MB freier Speicherplatz
  • USB 2.0-Anschluss
  • Livescribe Desktop 2.7 für Windows oder Mac OS
  • Smartpen-Firmware, Version 2.7 oder höher
  • Internetverbindung

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