Okay, Klartext: Du bist ein brillanter Experte, Coach oder Berater. Du hast wertvolles Wissen, das deine idealen Kunden dringend brauchen. Du hast vielleicht sogar schon die erste Episode deines Podcasts aufgenommen. Und jetzt stehst du vor dem technischen Mount Everest: RSS-Feed, Hoster, Apple Podcasts, Spotify… allein die Worte klingen nach Stress und unbezahlten Überstunden, oder? Die meisten Anleitungen da draußen erklären dir jetzt 1000 technische Schritte. Das ist der falsche Ansatz. Die brutale, ehrliche Wahrheit ist: Die Technik ist egal.
Deine Aufgabe als Experte ist es nicht, ein Technik-Profi zu werden. Deine Aufgabe ist es, deine Botschaft so wirkungsvoll wie möglich in die Welt zu bringen. Deshalb ist das hier kein technisches Handbuch. Das ist dein strategischer Fahrplan, um deinen Podcast souverän und stressfrei zu veröffentlichen.
Schritt 1: Dein „Grundstück“ – Die Wahl des richtigen Podcast-Hosters
Stell dir vor, dein Podcast ist ein Haus. Du könntest versuchen, es auf einem gemieteten Zeltplatz (wie deiner eigenen Website) zu bauen. Das ist billig, aber beim ersten Sturm (viele Downloads) bricht alles zusammen. Ein professioneller Podcast-Hoster ist dein eigenes, stabiles Grundstück. Hier lädst du deine Folgen hoch – an einem einzigen, zentralen Ort. Der Hoster erstellt dann automatisch deinen RSS-Feed. Das ist quasi die offizielle Adresse deines Hauses.
Welchen Hoster sollst du nehmen? Meine ehrliche Empfehlung für Profis:
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Podigee: Mein Favorit für den deutschsprachigen Raum. DSGVO-konform (überlebenswichtig für dich als Berater!), exzellenter Support und IAB 2.0 zertifiziert – das ist der offizielle Goldstandard, den auch Förderstellen wie die RTR anerkennen.
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Captivate: Eine super Alternative mit starken Marketing-Tools, wenn du internationaler denkst.
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Was ist mit Spotify? Ja, es gibt eine kostenlose Option. Aber mal ehrlich: Du bist ein Premium-Experte. Du baust dein Business nicht auf einem Gratis-Tool auf, das dir keine Kontrolle gibt.
Schritt 2: Die „Post-Zustellung“ – Dein Podcast in allen Apps
Sobald du deine Adresse (deinen RSS-Feed) hast, musst du der Post (den Podcast-Apps) nur einmal sagen, wo sie deine Briefe (deine Episoden) abholen soll.
Du reichst deinen RSS-Feed ein einziges Mal bei den wichtigsten Verzeichnissen ein:
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Apple Podcasts: Das ist der wichtigste Schritt. Die meisten anderen Apps (Overcast, Pocket Casts etc.) ziehen sich ihre Daten von hier. Die meisten Hoster bieten dafür eine „Ein-Klick-Einreichung“.
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Spotify: Ebenfalls unverzichtbar, da hier rund ein Drittel aller Podcasts gehört werden. Auch das geht über deinen Hoster oder direkt im „Spotify for Creators“-Portal.
Danach passiert die Magie: Jede neue Folge, die du bei deinem Hoster hochlädst, erscheint automatisch überall. Du musst dich nie wieder darum kümmern.
Schritt 3: Die „Video-Frage“ – YouTube & Spotify
Ja, du kannst und solltest deinen Podcast auch als Video veröffentlichen. Aber bitte nicht kompliziert.
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Spotify & Apple Podcasts: Einige Hoster (wie Podigee) unterstützen die einfache Veröffentlichung von Video-Podcasts.
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YouTube: Du kannst deinen RSS-Feed direkt mit YouTube verbinden. YouTube erstellt dann automatisch aus deiner Audio-Spur ein Video mit deinem Cover-Bild. Das ist die einfachste, stressfreieste Methode, um auf der größten Video-Plattform der Welt präsent zu sein.
Das Fazit: Konzentrier dich auf deine Genie-Zone
Du siehst: Die technische Veröffentlichung eines Podcasts ist kein Hexenwerk. Es sind drei simple, einmalige Schritte. Die eigentliche, wertvolle Arbeit liegt nicht in der Technik. Sie liegt in der Strategie davor und in der Vermarktung danach. Sie liegt darin, eine Botschaft zu erschaffen, die gehört wird, weil sie echt ist. Und nicht normal. Wenn du deine Zeit nicht mit Technik-Frust, sondern mit der Schaffung von wirkungsvollem Content verbringen willst, dann lass uns reden. In einer strategischen Partnerschaft nehme ich dir genau diesen ganzen Kram ab.
Du konzentrierst dich auf deine Expertise. Ich sorge dafür, dass sie gehört wird.
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