Podcast abonnieren

Abonniere auf iTunes
Abonniere auf Stitcher
Abonniere auf Android
Abonniere auf Spotify

Social Media Marketing Podcast

Bianca Fritz: „Ich bin nicht weniger authentisch, wenn ich mich auf mein Gegenüber einstelle.“ | TAT0246

Mein Gast

Bianca Fritz

TL;DR

  • Was hat es mit dem „Warum“ auf sich?
  • Wie halte ich mein Energie-Level?
  • Warum sollte ich in Zyklen denken?

Weitere Links

Bianca Fritz: „Ich bin nicht weniger authentisch, wenn ich mich auf mein Gegenüber einstelle.“ | TAT0246

Show Notes

Bianca Fritz ist die Autorin des Buchs „Mindful Social Media Marketing“.

Ich hab mich mit ihr darüber unterhalten, welche Rolle das oft bemühte „Warum“ jetzt fürs Social Media Marketing spielt, wie man Authentizität herstellt und was die Mondphasen mit deiner Content Planung zu tun haben.

automatisiert erstelltes Transkript

[0:00] Heute bei mir zu Gast, die Bianca Fritz. Die hat ein Buch geschrieben mit dem Titel Mindful Social Media Marketing,
Ist das Thema und eigenes Warum finden ja eines, was äh durchaus öfter vorkommt,
Sie hat sich das genauer angesehen äh und da ihre äh Sichtweise auf das Thema ganz gut dargelegt aus meiner Sicht. Außerdem schauen wir uns auch an.
Inwiefern der Zyklus des Mondes mit deiner Content-Strategie zu tun haben könnte. Seid gespannt.
Wie Angry Teddy dot com, Podcast für Social Media, Onlinemarketing und E-Commerce.

[0:42] Music.

[0:49] Hallo und servus. Zu dieser Ausgabe des Digital Success Podcasts. Dot com.
Und um ehrlich zu sein, hätte ich mir gar keine bessere äh Interviewpartnerin vorstellen können.
Führt genau diese Ausgabe. Der Grund ist äh relativ einfach, äh ich habe mir ja zu einem Dreivierteljahr in etwa.
Auch um meine eigenen Werte und Positionierungen derlei Dinge, viel Gedanken gemacht.

[1:19] Und habe jetzt äh ein Thema, das mich in Wirklichkeit seit 15 Jahren noch stärker seit zehn Jahren.
Äh beschäftigt, nämlich das Thema Authentizität mehr und mehr in den Mittelpunkt gerückt und habe jetzt auch äh meine Facebook.
Die sich so ein bisschen um das Thema Social Media und Umsetzung kümmern hätte sollen, in der es furchtbar inaktiv war, jetzt neu aufgesetzt.
Das heißt, die Facebook-Gruppe Social Media und online Kommunikation authentisch äh auch zu finden mit die Punkt com.
Äh gibt’s jetzt eben im neuen Gewand äh viele Leute, die mich auch besser kennen, sind da drinnen.
Und äh das ist jetzt auch die Einladung für dich, als da reinzugehen. Ich mag mich in Zukunft einfach mehr darum kümmern, wie.
Denken, fühlen, kommunizieren und handeln.
Eines gemeinsam eben zusammengeführt werden können. Das kommt jetzt auch gleich im Podcast-Interview äh nochmal raus.
Und daraus Kommunikation zu bauen. Ich find das unheimlich spannend und würde mich freuen, wenn du das auch spannend findest und in die Gruppe dazu kommst. Link selbstverständlich in den.
Dot com, Social Media Podcast.
Bianca, herzlich willkommen im äh Podcast. Schön, dass du dir Zeit genommen hast. Vielen Dank für die Einladung. Ähm.

[2:47] Wir haben ja über deinen Verlag zueinander gefunden, ich habe dein Buch gelesen, Mindful Social Media Marketing achtsam und erfolgreich kommunizieren und ein Thema, das immer wieder
vorkommt, die das in Wirklichkeit ein ganz zentrales Ding in dem Buch ist, ist diese Frage nach dem warum und dass man zuerst einmal diese Frage noch warum aufbauen und beantworten
muss. Ganz einfach gefragt, warum.
Sehr schön, ich liebe diese Frage. Weil ich glaube, es gibt keine andere Frage, die so richtig schön in die Tiefe geht und die auch so wehtun kann. Also ähm
du hast gerade erzählt, dass du auch Kinder hast, äh dann kennst du das vielleicht ein bisschen, dass wenn warum gefragt wird. Und dann gibt man eine Antwort. Und dann kommt wieder ein Warum und noch mal ein warum und irgendwann gerät man so wie an seine Grenzen und denkt so, oh ja, jetzt bin ich doch eigentlich beim Ursprung angekommen
und meistens lohnt sich’s dann nochmal eine Stufe tiefer zu gucken. Und das ist tatsächlich so ein Prozess, ähm wo ich die Leute am Anfang vom Buch nochmal mitnehme.
Um wirklich nochmal zu ergründen, warum tue ich das Ganze hier.
Und wirklich bis auf ein menschliches Grundbedürfnis eigentlich runter zu bohren, also immer, immer weiter zu fragen, weil wir dann auf eine Ebene kommen, die wirklich jeder versteht.

[4:13] Das heißt, den versteht man selber immer wieder, wenn man eine neue Entscheidung treffen muss in seinem Business, kann man sich immer wieder verbinden mit diesen
Grundbedürfnis, was erfüllt das jetzt am besten, wie komme ich da jetzt am besten hin? Ähm aber auch natürlich, wenn man nach außen geht, in die Kommunikation, wird man viel, viel besser verstanden, wenn man selber verspann
worum es einem eigentlich geht. Jetzt ist es ja kein Geheimnis, dass ähm und du erwähnst es auch im Buch und ich glaube
sehr viele Marketer da draußen, nutzen die Methode äh des Golden Circles vom letztendlich auch so bissel dahinter steht. Ähm jetzt ist man neulich und
auf äh LinkedIn, ein Beitrag untergekommen, wo äh ein paar Seminaranbieter, glaube ich, war’s,
das Buch von seinen ins Foto gehalten hat und sich dafür bedankt hat, dass er jetzt weiß, dass er die Frage nach dem warum nicht beantworten muss, weil seine Kunden interessiert nur das Was, weil Kunden stellen sich immer die Frage
was ist für mich drinnen
ähm das äh wird mit dem Warum nicht beantwortet und jetzt hat er die Sicherheit, so mehr oder weniger, dass er nachlektüre dieses Buchs sein warum nicht beantworten muss.
Mir hat’s was getriggert, ich konnte mir vorstellen, das passiert wird ja. Es ist eine super, super spannende Frage, aber ich glaube.

[5:36] Dass jeder für sich das warum beantwortet haben muss, selbst wenn er damit nicht in der Kommunikation nach draußen geht. Weil nur dann kann man wirklich.

[5:46] Stringent und konsequent handeln und machen auch alle Produkte, die man nach draußen bringt, Sinn, ähm also,
dieses warum ist oft für die Kunden und Kunden, deshalb sagt ja auch, das interessiert sie nicht. Das kann ich verstehen, was er das sagt. Aber es ist für sie oft nicht greifbar, wenn man es nicht klar kommuniziert, aber man fühlt es,
Man fühlt, dass ob da was zusammenpasst oder ob da was irgendwie schief.

[6:13] Und deshalb ist es für den Unternehmer, die Unternehmerin selber so wahnsinnig wichtig, das wirklich gut zu kennen und in den Fokus zu stellen.

[6:21] Ähm jetzt ist er
so ein bisschen verwoben mit diesem Thema, nach dem warum und äh ist, äh was was immer wieder als als Passwert hereinkommt und natürlich Authentizität, eines meiner Lieblingsthemen. Ähm und ich bin jetzt äh.
Bist du bissel länger im, im, im Geschäft wie ich, aber äh so also ich bin jetzt seit 15 Jahren mit Social Media etwa auseinandergesetzt und in Wirklichkeit sprechen wir seit,
zumindest seit ich denken kann, äh immer drüber, dass alles authentisch sein muss. Dann habe ich auf der anderen Seite
Influencer, Marketing in seiner schlimmsten Form, wo halt äh Product Placement betrieben wird, bis zum Abwinken, wo es mit der Authentizität
Authentizität nicht mehr ganz so weit her ist, aber dieser Influencer, Influenzerinnen immer noch erzählen, das ist das Wichtigste, äh was man machen muss und man glaubt’s ja noch net.
Was muss ich jetzt tun, äh damit ich in Social Media tatsächlich authentisch bin und authentisch wahrgenommen werde, idealerweise, weil Authentizität
entsteht ja eher also entsteht ja in Wirklichkeit beim Gegenüber und Netz, net nur bei mir selbst. Ähm.
Das ist auch ganz eng verwoben, auch mit dem Warum, zumindest so wie sie für mich verstehen,
Genau, genau. Also da hat mich neulich eine Aussage total getriggert und zwar von Seft Gordin. Ähm der gesagt hat, dass Authentizität völlig überschätzt wird und das wirklich authentisch sind, nur Kleinkinder.

[7:49] Und das finde ich so ein richtig spannenden Ansatz, so ich, es stimmt, wenn wir immer komplett authentisch nach draußen gehen würden
mein Gott, was würden wir die Leute da draußen langweilen? Also langweilen und aufregen, weil die würden ja jede einzelne Emotion von uns mitkriegen und da ist dann wiederum auch die Frage, ja, warum denn?
Also warum sollte ich die mit meinem ganzen Mist quasi beladen, der bei mir gerade abgeht? Und ähm.

[8:18] Ich habe äh ich habe ja selber eine Yogalehrerausbildung auch gemacht
Und in einem unserer Seminare haben wir das mal angesprochen, ähm da hat die Ausbilderin gesagt, okay, überlegt euch mal, wie authentisch seid ihr denn als Lehrerin, wenn ihr vor der Klasse steht.
Wenn’s euch nicht so gut geht, müsst ihr das wirklich jedes Mal mit reinbringen in die Klasse oder bringt ihr es dann mit in die Klasse rein, wenn ihr das Gefühl habt, okay, das könnte meine Schüler jetzt gerade weiterbringen.

[8:46] Mhm. Und das ist genauso dieses, ich finde, es ist es ist enorm authentisch, wenn man sein Warum klar kommuniziert.
Und wenn man sich auf dem Weg sieht und darstellt auch dieses warum zu erfüllen.
Und da darf man dann auch mal stolpern zwischendrin, also da darf und sollte man auch Misserfolge teilen und nicht nur Erfolge, weil sonst wird’s einfach, ich sage gar nicht unauthentisch, es wird einfach unrealistisch. Also das nimmt einem ja niemand mehr ab.
Aber man in den Momenten, wo sein selber wirklich grad nicht gut geht und man die Fäden nicht zusammenbringt.
Hilft es niemand, wenn ich drüber spreche. Mhm.

[9:27] Außer ich möchte in den Dialog gehen. Das ist auch nochmal natürlich eine Möglichkeit, dass ich nach draußen gehen kann und sagen kann, ich stecke gerade in dieser Situation und man kennt seine Community und weiß, da kann auch wirklich was hilfreiches zurückkommen.
Aber dann auch wirklich im Sinne von äh nicht Marketing, sondern im Sinne von Kommunikation. Dass man sich da was wünscht, was zurückkommt.

[9:49] Ein Erklärungsversuch, der für den ich für mich da immer ganz gern habe, ist natürlich auch so ein bisschen das Thema der Rolle. Äh wir haben jetzt nicht vorher kurz drüber gesprochen über einen dreijährigen Sohn, dem gegenüber werde ich mich anders verhalten. Ähm,
und ich hoffe, dass ich von Außenstehenden trotzdem noch als authentisch wahrgenommen werde. Ich bin heute da in der Rolle des Vaters, wenn ich in einem Seminar stehe und dort vortragen muss, werde ich auch Dinge erklären, aber hoffentlich nicht so wie in meinem Dreijährigen. Ähm
und äh ich glaube.
Also ich habe eine Definition gefunden, ähm die mir gut gefallen, wenn Denken, Handeln, kommunizieren und fühlen im Einklang.

[10:29] Dann entsteht dort Authentizität und ich glaube, das lässt sich dann auch gerade mit den Rollen und so weiter dann ganz gut zusammenbringen. Mein Erklärungsversuch irgendwie für das Thema,
Gefällt mir auch wahnsinnig gut. Ich habe auch was, das angeht, neulich ähm eine spannende Diskussion geführt mit einer Kollegin von mir, weil ich bin ja auch so ein bisschen in so einer,
spiritual Bubble mit drin. Mhm. Und da heißt ja oft, dass es alles einfach nur Energie und du musst in deiner Energie sein und in deiner Energie nach draußen gehen und dann ziehst du auch die richtigen Leute an. Quasi. Du musst dir gar keine Gedanken mehr drüber machen,
mit wem du eigentlich kommunizierst. Und was für diese Person wichtig ist. Und da sind wir so richtig in der Diskussion reingekommen, weil das sehe ich tatsächlich auch anders.
Eben, wie du gesagt hast, wenn ich mit dem Dreijährigen rede, spreche ich anders wie wenn ich mit jemandem rede, der ähm dasselbe Alter hat wie ich, eine ähnliche Ausbildung hat wie ich und so. Und deshalb bin ich nicht weniger authentisch, sondern ich stelle mich auf mein Gegenüber ein.
Und das mache ich auf Social Media genauso. Ähm.

[11:29] Im im Max a bissel weiterkommen, auch jetzt so ein bisschen in Richtung der handfesteren Dinge, die jetzt auch rund ums Marketing äh natürlich uns treffen, jetzt treffen ja in Unternehmen.
Mehrere Warums aufeinander. Ähm mit Inhalt einer Abteilung kennen ja da unterschiedliche Warums.

[11:47] Sich gegenseitig hoffentlich befruchten, aber wer schon mal in einem Konzern gearbeitet hat, äh weiß, das geht auch oft gegeneinander
Mhm. Wie bringe ich’s da auf die auf die Füße, weil das ist ja um einiges schwieriger als bei uns beiden, wo man halt
für uns kommunizieren müssen, äh in einem Unternehmen, wie gehe ich da vor
Ja, ja. Ja, ich glaube auch tatsächlich, dass es noch nicht arg vielen Unternehmen wirklich gelingt. Also ähm.

[12:17] Glaube, das eine, was wichtig ist, also wenn wenn ein Unternehmen wächst, ist, dass man sich klar macht, ähm.
Nicht jeder das warum so tief in seinen Zellen drinne hat wie derjenige der es gegründet hat weil es ist einfach sein warum und das kann man auch gar nicht erwarten.
Aber dass man doch von Anfang an in den Vorstellungsgesprächen immer wieder abklappert und schaut, teilen wir dann trotzdem dieselben Werte und ist es eine Vision, für die du auch gerne stehst.

[12:48] Und dann ähm ja wie du sagst, dann kommen mehrere warum’s auch zusammen. Also es gibt ja dann auch ein ein bestimmtes warum ein Mitarbeiter auf eine bestimmte Art und Weise im Unternehmen handelt.
Und ähm,
ja, es ist äh natürlich ähm auch wenn auch wenn wir im Einzelunternehmen sind, auch da kommen irgendwann kleinere Warums dazu mit, poste ich das jetzt oder poste ich das nicht, warum gehe ich überhaupt da damit nach draußen? Und da ist es einfach
glaube ich, am Anfang ganz wichtig, die die Werte und die Vision festzulegen und dann immer wieder im Dialog zu bleiben
passen unsere Warums noch zusammen? Können wir die den Weg gemeinsam gehen? Mhm
Nehmen wir diesen Block jetzt einmal so rund um äh um wir wissen, wofür wir stehen. Wir haben dieses Warum geklärt. Dann geht’s ja irgendwann darum, äh das ganze Thema in Textbild, Foto und so weiter in Szene zu setzen. Du hast es ja auch im Buch äh aus verschiedenen Blickwinkeln äh ähm
betrachtet.

[13:49] Wie gehe ich’s an? Was sind so die die Überschriften? Also es ich habe jetzt sind noch paar Kapitel im Buch. Also es wir haben jetzt wirklich die Stichworte ähm,
wo, ja, wo wo gehe ich’s an, was was sind die Gedanken, die sich bei dir ein bisschen unterscheiden von der klassischen Literatur, die man zu dem Thema hat?
Genau, genau. Also ich glaube tatsächlich, dass mein Ansatz da auch ein Stück weit ähm intuitiv und kreativ ist, also das, dass ich da ein bisschen anders vorgehe als andere. Also
Zum Beispiel jetzt einfach mal für die Themenauswahl. Wenn ich mir dann überlege, über was schreibe ich eigentlich meinen Content? Da habe ich dann ein äh Mindmap, wo das Warum in der Mitte steht, in einer großen Wolke
Wunschkunden oder der Wunschkunde, mit dem ich mich schon beschäftigt habe, steht unten im Eck und schaut nach oben auf dieses Warum. Und so ergibt sich dann auf diesem Bild ein Themen-Mindmap
dass ich quasi mit allen Themen, die ich grundsätzlich auf Social Media veröffentlichen könnte, in dieses Mind-Map reingehe und mich überlege, mir überlege, okay
hilft dieses Thema? Hilft es, wenn ich das aufgreife.
Um meinen Kunden tatsächlich um den um für den schon ein Stück weit mein Warum zu erfüllen. Also wirklich.

[15:01] Das Marketing ein Stück weit auch als Dienstleistung sehen, nicht sagen, okay, erst wenn ich die Leute in meinen Kursen habe, ähm bekommen die etwas von mir, sondern ich bringe die da schon einen kleinen Schritt weiter. Ich erfülle meinen warum schon ein klein wenig mit dem Content.
Da hilft mir diese grafische Darstellung und das habe ich auch in meinen Coachings gemerkt, dass es einfach was Schönes ist, wenn man das von Hand macht und wenn man das einfach nicht aus den Augen verliert, ähm kann das enorm weiterhelfen.

[15:27] Und dann ist es natürlich auch so zum Beispiel die Frage, äh wenn man dann weitergeht und sich überlegt, hey, auf welchen Kanälen will ich denn aktiv sein?

[15:37] Ähm und beispielsweise, ich greife jetzt einfach mal ein Beispiel raus.
Sich überlegt hat, okay, mein warum bei meinem Warum geht es eigentlich um Verbindung, um Zusammenhalt, um Community.
Dann macht es natürlich auch absolut Sinn, dass ich auch einen Social Media Kanal wähle, wo ich wirklich eine Community aufbauen kann,
vielleicht sogar ähm ein bisschen einen einen internen Kreis, also zum Beispiel eine Facebook.
Dass ich sage, okay, hier drin ist jetzt wirklich ein geschlossener Rahmen, wo wir ähm Vertrauen aufbauen können und so weiter.
Also, dass auch, ja, dass man das auch bei den anderen Punkten der Strategie immer wieder im Kopf behält und sich immer wieder fragt, was davon trägt wirklich zu meinem Warum bei.
Ähm,
Jetzt ist bei dir am Cover des Buchs extra noch äh so ein kleines Siegel drauf, äh wo dann drinnen steht, auch für Strategiemuffel geeignet.
Tut mir natürlich als als äh jemand, der hauptsächlich in der Beratung und im Training ist, ein bisschen weh an der Stelle. Ähm.

[16:40] Braucht’s gar keine Strategie.
Einfach einmal loslegen und probieren und der Intuition folgen äh oder wie wie viel Strategie ist jetzt notwendig?
Ich glaube, jeder muss mal eine Strategie gemacht haben.
Ich glaube aber, dass es für die Strategie nicht ganz so viel Zauberwerk braucht, was so sonst so draußen ist. Also ich bin, ich komme ja ursprünglich aus dem Journalismus, ich komme gar nicht aus dem Marketing, also ich habe mir das auch alles selbst eingeeignet und was es da gibt, also es kann gut sein, dass wenn du mir jetzt mit Fachbegriffen kommst, dass ich die gar nicht.

[17:10] Nicht notwendig
sehr gut, sehr gut, schäme ich immer sehr sympathisch. Ähm genau, also was was ich damit meine, mit dem für Strategie, Muffel geeignet ist, dass sich das wirklich so auf den ganz, ganz.

[17:27] Grundsatzboden herunterbrecht, die W-Fragen. Also warum für wen, wo, wie, was? Damit gehen wir nach draußen.
Und ähm da dass man so einfach mal die Strategie aufbaut
Prinzipiell bin ich ein Freund von Strategie, also dass man wirklich ähm
ja? Wenn man sich kein kein Ziel setzt und sich nicht überlegt, wie man dahin kommt. Was anderes ist ja eine Strategie nicht. Ich setze mir ein Ziel und ich überlege, wie ich da hinkomme, dann ist es halt ist es halt doch irgendwie nur ein Hobby,
Mhm. Und ähm die Intuition, ja, die funkt da hin und wieder rein und sagt so nicht.
Und ähm das finde ich dann ganz, ganz spannende Momente eigentlich, weil in dem Moment darf ich mich dann wieder fragen und dann begeben wir uns wieder so ein bisschen in den Coachingbereich.
Ist es jetzt gerade meine Angst, die da rein funkt.
Neues zu probieren oder ähm zu nerven oder all diese Dinge, die Glaubenssätze, die dann da so hochkommen oder ist es wirklich die Strategie, die nicht zu mir passt?
Hm. Und so trifft man dann die Entscheidung. Also da gehe ich dann diese Strategie oder wähle ich wieder meinen eigenen Weg? Mache ich da was anderes?

[18:40] Ähm jetzt hast du äh a wenn’s ums Thema Redaktionsplanung und Arbeiten und so weiter dir
man merkt einfach, auch wenn wir jetzt sprechen miteinander, da geht’s einfach drum, dass das
so ein bissel natürlich auch kommen darf und nicht alles irgendwie ja eine strategische Idee
braucht, äh damit’s überhaupt funktionieren kann. Ehrlicherweise, ihr lebt das eh draußen kaum, dass ein Unternehmen oder Einzelpersonen überhaupt so so arbeiten würden, dass sie immer
exakt auf Redaktionsplanungsstrategie werden. Ähm und natürlich äh
atme ich auch durch, wenn ich dann solche Dinge lese, wie ein Workflow, der nicht erschöpft. Ähm.
Was muss ich tun, dass ich nicht in der Erschöpfung lande, weil das kenne ich tatsächlich und ich beschäftige mich klarerweise sehr viel damit, schon auch, dass man dann in so Phasen kommt, wo man sagt, ich,
mag nicht mehr äh.
Die letzten Postings haben’s vielleicht net so funktioniert, wie man möchte, die Videos sind vielleicht dann auch mal net so gworden, wie man sich’s vorgestellt hat. All die Dinge, die halt dann kommen, wenn man halt wirklich arbeitet an diesen Dingen. Was muss ich machen, dass ich nicht in der Erschöpfung komme?

[19:53] Ja, also ähm ich hab’s gerade erst mit einer Freundin am Telefon nochmal davon gehabt, Balance,
wo man immer denkt so, oh, das ist ein Zustand, den man dann mal erreicht und man man ist da drin und dann
steht das und ist alles gut. Aber das ist ja im Prinzip immer wieder ein Bewegen, immer wieder ein Aus
gleichen. Ich gehe ein Stück weit in die Richtung, also wenn man sich vorstellt, man läuft so auf einer Wippe und dann schlägt die in die eine Richtung aus und dann merke ich, okay, aber wenn ich in Balance kommen will, dann muss ich jetzt wieder in die andere Richtung laufen.
Also, wenn du jetzt sagst, du hast Dinge ausprobiert und du bist erschöpft in dem Moment,
dann würde ich sagen, hey, Handy aus und Handy weg. Also in dem Fall brauchst du einfach eine Pause. Mhm. Und ähm.
Ich arbeite meinen Kunden wahnsinnig gern mit den, mit den verschiedenen ähm
ayurvedischen Energien. Ich versuch’s jetzt ganz, ganz kurz zu machen, dass dass das nicht allzu allzu weit aus hm
ausufert, aber das eine ist so Vata ist so eine bewegte spielerische Energie, also ähm
die habe ich zum Beispiel ganz stark, wenn ich reals mache bei Instagram, das ist einfach was, da da kann ich mich kreativ austoben, da bin ich am Spielen und so und da bin ich auch nur so mittelstrategisch
wenn ich das mache.

[21:03] Dann hab ich so ’ne ehrgeizige feurige Energie da mach ich ein Konkurrenzvergleich, da hab ich ein Ziel, auf das ich mich klar zu bewege, da hab ich ’ne Strategie
und Kapha ist eine sehr geerdete ähm Strategie, die mir Struktur gibt. Da ist zum Beispiel der Redaktionsplan mit drin, was ist wann? Feste
Formate, äh meine Aufgaben
bündeln und äh Posts vorplanen, all diese Dinge sind so in der Kapha Energie drin. Und wenn ich diese drei Energien habe und ich merke mir, geht’s gerade nicht gut
dann kann ich mich immer fragen, was fehlt denn gerade? Was ist nicht im Ausgleich, was brauche ich mehr? Und dann einfach davon wieder mehr tun.

[21:46] Schön, dass du da selbst hingekommen bist, weil äh.
Drei Seiten weiter vorne äh oder zwei Seiten weiter vorne ähm hatte ich so ein bisschen ein ein what the fuck Moment im äh in deinem Buch äh wo ich kurz einmal zweimal lesen habe müssen. Ähm und da es geht mit den Mondphasen los und dann kommst du in diese ayurvedischen Themen hinein. Mhm.
Ähm so, jetzt äh
Es kommt in mir natürlich das systemische Coach, der ganz viel kennengelernt hat und äh auch in den letzten Jahren gemerkt hat, okay, es gibt halt jetzt mehr als das blanke Marketing und Zeigen äh Werk äh mit
a bissel sozialisiert,
Ähm das heißt, ich habe mir die Offenheit einfach da kurz nochmal holen müssen, äh wie ich das gelesen habe, weil Mondphasen und äh
Arbeitsplan ist irgendwie mal so gar nicht zusammengegangen bei mir,
Trotzdem ist es spannend. Äh und für mich ist es an dem Punkt spannend geworden, es ist äh auf einmal ein Zyklus
äh nämlich auch die äh dieses dieses ayurvedische Rad, das da abgebildet ist, ist ja letztendlich nix anderes wie ein Tageszyklus, zumindest ist das jetzt des, wie man’s eh
erschlossen habe und bei den Mondphasen ist es heute 28 Tage, also so ungefähr ein Monat. Genau. Ähm.
Bissel da drüber, was das bringt, weil bei mir wird’s wahrscheinlich wenig glaubwürdig, wenn ich’s nachher zu.

[23:12] Okay, gut. Ähm also erstmal danke für deine Offenheit, dass du dich trotzdem drauf eingestellt hast. Ähm.

[23:23] Für mich
ist es tatsächlich auch so ein bisschen ein Methoden-Buffet, wo ich sage, nimm dir, was dir hilft, dass du in deiner Energie bleibst. Dass du
dir selber auch erlaubst, dass du zum Beispiel nicht den ganzen Monat immer absolut Vollgas geben musst
und was du jetzt wahrscheinlich leider ein bisschen weniger nachvollziehen kannst als jemand, der menstruiert, ist dass das tatsächlich äh dass dass das energetisch wahnsinnig
unterschiedliche Phasen sind, die unterschiedliche Qualitäten auch haben, die wir die wir Frauen von Natur aus schon ganz, ganz stark spüren. Ähm,
etwas anderes, an was man sich orientieren kann, ist der Mond. Auch da kann man einfach schauen, spür ich das denn?
Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe das lange auch nicht gespürt. Ich habe es aber ganz stark mit reingenommen, als ich auf Fuerteventura war letzten Winter.
Da habe ich den Mond halt einfach auch jeden Tag gesehen und da war auch nicht viel anderes,
und ich wusste selber nicht, an was soll ich eigentlich meine Arbeit orientieren, weil ich war gerade erst in die Selbstständigkeit, also in die vollständige ich war schon länger nebenberuflich selbstständig.
Aber er ist grad so da reingesprungen und wusste nicht, also mir hat wie die Struktur gefehlt.

[24:37] Und ich fand das hilfreich und habe mich dann ein bisschen eingelesen und habe gemerkt, okay, einfach nur so Kleinigkeiten, die ich übernommen habe. Aha, bei Neumond, kurz nach Neumond, ist also eine gute Phase, um zu planen, weil da beginnt was Neues. Ähm.
In der Vollmondphase ist der Mond sehr hell, das heißt, es ist auch für mich vielleicht einfacher sichtbar zu werden und das habe ich alles erstmal so aufgenommen und habe dann gemerkt, spüre ich das eigentlich auch. Und als ich gemerkt habe, ja, ich spür’s, ähm,
dann habe ich’s auch genutzt. Mhm.
Und genauso, also ob du dich jetzt am Mond orientierst oder ob du von mir aus ein Tagebuch schreibst und dich mal selber beobachtest, gibt’s bei mir eigentlich bestimmte Energiephasen, die immer wieder kommen
sich mal super energetisch bin und Live-Videos machen kann ohne Ende und ein andermal möchte ich mich eigentlich nur verkriechen und schreibe höchstens ein paar Texte im Hintergrund. Ähm dann kannst du natürlich auch da deine eigenen Energiephasen nehmen. Also das muss nicht der Mond sein
Der Mond bietet sich einfach an, weil es Natur ist und weil wir natürliche Wesen sind und weil wir davon ausgehen dürfen, dass auch wir Zyklen haben.
Nicht nur, wenn mein ähm.
Danke für für äh wirkliche Art an an komplett anderen Blick auf äh auf diese Themen ähm.

[25:53] War für mich tatsächlich auch äh.
Jetzt abseits von den von den rein fachlichen Themen äh wirklich auch so, dass ich da etliche Sichtweisen für mich gefunden habe, wo ich auch
dieses systemische Coaching-Themen mit Social Media irgendwie zusammengebracht habe, also da hast du ein gutes, ja einen guten Adapter irgendwie geliefert mit äh mit deinen Ansichten und dem, wie es das ausführst. Ähm bei dir steht ja ein bisschen was am Plan in nächster Zeit. Ähm
du hast ja bissel was vor, äh auch in Richtung Community und so weiter, erzählt auch einmal ein bisschen drüber.
Ja, bei mir ist eigentlich immer super viel los. Also, im Moment bin ich gerade ähm dabei, dass ich tatsächlich äh zwei große.

[26:39] Dinge habt, äh wo man mit mir zusammenarbeitet. Das eine ist tatsächlich ein Zwölf-Wochen-Programm, das durch den Prozess des Buches führt, weil ich mir bewusst.
Dass es ist im Prinzip ist es möglich das Buch zu lesen, die Fragen hinten zu beantworten und damit seine eigene Social Media Strategie aufzubauen,
aber das ist halt manchmal sehr einsam und sehr schwierig und man wünscht sich Feedback, man wünscht sich Menschen, die gerade denselben Weg gehen,
Von daher biete ich da einen Zwölf-Wochen-Kurs an, den habe ich im Frühjahr das erste Mal angeboten, der wird jetzt
wahrscheinlich im November das nächste Mal starten. Und für diejenigen, die sagen, ich habe schon eine Strategie, aber ich falle immer wieder ähm in diese Löcher rein, wo mir entweder keine Themen mehr einfallen.
Wo ich mich verzettel.
Oder wo ich eben nicht mit meiner Energie gehe. Da habe ich die Keep Content-Community gegründet, äh wo wir eben regelmäßig zusammenarbeiten. Wir planen tatsächlich unseren Content mit dem Mond, wir machen aber auch die Anpassung zwischendurch.
Wir haben ähm Schwerpunktthemen, zum Beispiel beschäftigen wir uns diesen Monat mit Reals
und ähm in zwei Monaten, glaube ich, werden wir uns damit beschäftigen, wie ist das eigentlich, wenn man viel zu viele Interessen hat, äh wie bringt man die alle auf einen Nenner und in ein Marketing? Also so die verschiedenen
Schwerpunktthemen haben wir dann da auch jeden.

[27:55] Wenn da jetzt jemand also ein bisschen reinlinsen möchte und nachschauen möchte, äh wer du bist, äh wo findet man dich am besten?

[28:04] Ja, am besten auf meiner Homepage, das ist Bianca Fritz Punkt com. Da gibt es auch eine sechzigseitige Lese
Probe von dem Buch, also wirklich exklusiv und sehr dick. Also da kriegt man dann einen guten Einblick, wie das Ganze geschrieben ist und in welche Richtung es geht. Ähm da sind auch im Moment Vorfreudeisten einfach für meine Kurse wieder mit drin
und man kann auch eine warum Session buchen, also für diejenigen, die sagen, boah, ich will wirklich mal mein Warum.

[28:32] Alles natürlich wie immer in den zu dieser Ausgabe dann verlinkt.
Bianca, vielen herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und äh ja, den den wilden Ritt durch die Themen mit angenommen hast. Es hat riesig Spaß gemacht, danke dir.
Eine kleine Bitte habe ich noch an dich.

[28:54] Wie du dir vorstellen kannst, geht dir auch einiges an Zeit in die Erstellung des Podcasts hier auf die dot com.

[29:01] Wenn du diese Arbeit unterstützen möchtest, dann gehe doch bitte auf iTunes und hinterlasse dort eine Fünf-Sterne-Bewertung oder eine Rezension.
Das begünstigt die Sichtbarkeit dieses Podcasts in den Charts und sorgt dafür, dass weitere Hörer auf diesen Podcast aufmerksam werden.
Würde mich sehr freuen, wenn du mich da ein bisschen unterstützen kannst und dir kurz ein paar Sekunden Zeit nimmst, um da die Bewertung zu.

[29:28] Music.

[29:34] Dot com, Podcast. Nähere Informationen auf BA Vitaly Dot com oder auf Facebook Dot com Slash.

[29:43] Music.

Hol dir meinen Online Marketing Strategie Guide

abonniere meinen Newsletter und ich schenke dir das PDF

Du hast dich erfolgreich angemeldet.

Pin It on Pinterest