Ich bin keine Agentur.
Ich bin kein Studio.
Ich hör dir zu.
Und dann hört dir dein Markt zu. Das ist der ganze Job. Der Rest ist Handwerk, und das kann man lernen.
Wenn du noch nie in einem gut bespielten, fast leeren Konzertsaal warst: Stell dir eine Mischung aus Turnhalle und Lagerhalle vor, die nach kaltem Rauch, verschüttetem Bier und nervösem Schweiß riecht. Um mich herum wuselte der Ameisenhaufen der Professionalität.
Ich trat vor. Ich hob meinen Arm, um Alfred Dorfer das Mikrofon hinzuhalten. Und dann passierte es. Meine Hand begann zu zittern. Nicht nur ein bisschen. Wir reden hier nicht von einem leichten Vibrieren. Wir reden von einem ausgewachsenen Erdbeben der Stärke 7 auf der Richterskala.
Ich fühlte mich wie ein Volksschüler, der sich in eine Uni-Vorlesung für Quantenphysik verirrt hat und jetzt an die Tafel gerufen wird.
Siebzehn Jahre später halte ich immer noch Mikrofone. Ruhiger inzwischen. Und ich weiß, was in dem Moment passiert, wenn jemand zum ersten Mal davorsitzt. Deshalb mache ich diesen Job und nicht einen anderen.
Der Ursprung.
Eine Lektion in Wahrheit
Mit zwölf habe ich gelernt, wie schnell Vertrauen bricht, wenn die Fassade nicht zur Realität passt. Das war eine familiäre Erfahrung. Was bleibt, ist die Lektion.
Sie hat meinen Blick auf eine Art geschärft, die ich mir nicht ausgesucht habe. Seitdem merke ich innerhalb weniger Minuten, ob jemand redet oder ob jemand etwas vorführt. Das ist im Privatleben manchmal anstrengend. Im Job ist es mein wichtigstes Werkzeug.
Transparenz ist für mich kein Nice-to-have. Sie ist das Fundament jeder Beziehung, privat wie geschäftlich. Und ja, das ist ein großer Satz. Aber ich habe zwanzig Jahre gebraucht, um ihn ohne Verlegenheit auszusprechen.
Die Praxis.
Zwanzig Jahre auf der anderen Seite des Tisches
2006 habe ich meinen ersten Podcast aufgenommen. Nicht weil es trendy war. Es war das Gegenteil von trendy. Ich hatte einfach verstanden, was eine Stimme mit Menschen macht.
Aber Podcasting war nie mein einziger Job. Ich habe ein Entwicklerteam geleitet und Deadlines zwischen Vertrieb und Geschäftsführung verhandelt. Ich habe in einer Agentur Kommunikationsstrategien für Unternehmen gebaut und ihre Teams geschult. Dann bin ich als Bereichsleiter in eine Handelsgruppe gewechselt und habe den Online-Vertrieb von null aufgebaut: Shop, Prozesse, Fulfillment, Marketing. Später habe ich eine eigene E-Commerce-Beratung gegründet und saß im Beirat eines Strategiepartners für Onlinehändler. Nebenbei habe ich eine Jugendmedien-Plattform geführt, mit Förderanträgen, Pressearbeit und allem, was dazugehört.
Ich kenne die Anforderungen also aus erlebter Verantwortung, nicht aus Büchern. Ich habe Budgets verteidigt, Freigaben durch drei Abteilungen getragen und Reportings geschrieben, die niemand gelesen hat.
Ich hab auf der anderen Seite des Tisches gesessen. Ich weiß, wie ein Projekt intern seine Fürsprecher verliert. Und wie man das verhindert.
Ich muss dir nicht erklären, wie dein Haus funktioniert.
Die meisten, die Podcasts anbieten, kommen aus der Agentur oder vom Radio. Ich komme aus dem Betrieb. Das merkst du an vier Stellen.
Ich weiß, dass zwischen „gute Idee" und „unterschrieben" drei Menschen sitzen, die das Projekt noch nie gesehen haben. Ich bereite es so auf, dass sie es in fünf Minuten verstehen.
Ich habe selbst Budgets verteidigt und im nächsten Jahr verloren. Deshalb reden wir zuerst darüber, welche Zahl dein Projekt intern am Leben hält.
Mitarbeiter am Mikrofon, Nutzungsrechte, Datenhoheit, Ausstieg. Ich habe die Fragen selbst gestellt, bevor ich sie beantwortet habe.
Förderanträge habe ich als Vorsitzender geschrieben und als Berater begleitet. Ich sag dir im Erstgespräch, was für dich in Frage kommt, und helfe beim Antrag.
Der Wendepunkt.
Wenn Erfolg nicht erfüllt
Irgendwann kollidierte mein innerer Kompass mit dem, was die Business-Welt von mir erwartete. Ich machte es so, wie man es macht. Ich füllte meinen Bauchladen mit allem, was jemand buchen könnte. Website, Social Media, Ads, Workshops, Podcast, alles.
Achtzehn Monate später stand ich am Rand eines Burnouts. Nicht weil zu viel Arbeit da war. Weil nichts davon meins war.
Echter Erfolg beginnt nicht bei der Optimierung von Zahlen. Er beginnt an der Stelle, an der du merkst, welche Arbeit du eigentlich machen willst.
Das ist der Grund, warum ich heute mit drei bis vier Klienten gleichzeitig arbeite und nicht mit dreißig. Nicht aus Kapazitätsgründen. Aus Erfahrung.
Die Synthese.
Was du davon hast
Ich habe beschlossen, meine beiden Welten zusammenzubringen, statt sie abwechselnd zu bespielen. Also machte ich die Ausbildungen zum diplomierten systemischen Coach und zum Mentaltrainer.
Dort habe ich gelernt, wie man Blockaden löst und Menschen dabei unterstützt, ihre eigene Sprache zu finden. Nicht die der Branche. Nicht die ihrer Mitbewerber. Ihre eigene.
Das klingt nach Esoterik, ist aber das Handfesteste, was ich anzubieten habe. Denn der Grund, warum die meisten Firmen-Podcasts nach Folge drei sterben, ist nie die Technik. Es ist, dass niemand mehr etwas zu sagen hatte, das nicht schon auf der Website stand.
Zwanzig Jahre, tausend Episoden.
Strategie mit dem PodCanvas®, Aufnahme, Live-Regie, Schnitt, Video, Veröffentlichung. Seit 2013 unterrichte ich das am WIFI Oberösterreich. European Podcast Award, Amazon Platz 1 im Buchregal, und ein Studio in Linz, das ich selbst gebaut habe.
Betrieb, nicht Bühne.
Teamführung, Online-Vertrieb aufgebaut, Beratung gegründet, Beirat. Ich weiß, wie Freigaben laufen, wie Budgets sterben und was ein Einkauf fragt. Das spart dir Erklärungen. Und mir Illusionen.
Systemisch, nicht therapeutisch.
Ich kläre mit dir die Botschaft, bevor wir sie aufnehmen. Ich merke, wenn du dich hinter Phrasen versteckst, und sage es dir. Und ich sorge dafür, dass du vor dem Mikrofon du selbst bleiben darfst, statt eine Radiostimme zu imitieren.
Ich bin nicht wütend auf Menschen. Ich bin wütend auf das, was Menschen weiß gemacht wird.
Der Bär im Logo ist kein Marketing-Gag. Er ist ein ziemlich präzises Selbstporträt an den Tagen, an denen ich Folgendes sehe:
Seelenlosigkeit als Professionalität verkauft.
Agenturen, die glattgebügelten Corporate-Sprech als Qualitätsmerkmal ausgeben. Das Ergebnis ist unantastbar. Und Unantastbarkeit schafft genau das, was das Wort sagt: Niemand kann dich berühren.
Brillante Leute, die sich verstecken.
Menschen mit zwanzig Jahren Substanz, die vor dem Mikrofon anfangen zu klingen wie eine Pressemitteilung. Weil sie Angst haben, unprofessionell zu wirken. Dabei ist genau das Gegenteil wahr.
Reichweite als Ersatz für Relevanz.
Zehntausend Hörer, von denen keiner kauft, gelten als Erfolg. Zweihundert richtige Hörer, aus denen drei Kunden werden, gelten als zu klein. Das ist nicht Marketing. Das ist Statistik-Kosmetik.
Niemand verliebt sich in eine glatte Oberfläche. Man rutscht darauf aus.
Die Fakten, kurz.
Werdegang
- Seit 2016 geschäftsführender Inhaber, TheAngryTeddy Communications, Linz
- Seit 2013 Trainer am WIFI OÖ, inklusive akademischer Programme
- Beirat eines E-Commerce-Strategiepartners, 2022 bis 2025
- Gründer und Geschäftsführer einer E-Commerce-Beratung, 2017 bis 2019
- Bereichsleiter Online-Vertrieb einer österreichischen Handelsgruppe, Aufbau von null
- Projektmanager und Social-Media-Berater in einer Linzer Markenagentur
- Vorsitzender einer Jugendmedien-Plattform, online und Print
- Leitung Technik und Entwicklung bei einem Software-Anbieter
Auszeichnungen
- Amazon-Bestseller #1 Public Relations, „Hörbar Echt!", März 2026
- European Podcast Award, National Winner Österreich
- Retail Technology Award Europe
- Zweifacher Nominee „Onliner des Jahres"
- t3n Bloghighlight
- Landespreis für initiative Kulturarbeit, Oberösterreich
- Jurymitglied Anton E-Commerce Award
Ausbildungen
- Diplomierter systemischer Coach
- Diplomierter Mentaltrainer
- NLP Practitioner
- Diplomierter Trainer in der Erwachsenenbildung
- Dipl. Digital Marketing & Communication Manager
- Certified Digital Consultant
- Stimme, Sprechen, Medien
Was sonst noch stimmt.
Ich bin ein Linzer Stahlstadtgewächs. Familie steht bei mir vor Auslastung, und das ist keine Floskel, sondern der Grund, warum ich nicht mehr Klienten annehme.
Ich wandere gern, ich sitze gern im Stadion, und meine Leidenschaft für Minecraft liegt irgendwo zwischen Wurzelbehandlung und Steuererklärung. Mein Sohn sieht das anders.
Wenn du mich im Studio triffst, läuft der Kaffee, das Licht ist gedämpft, und es riecht ein bisschen nach Sandelholz. Kunden beschreiben die Zusammenarbeit mit vier Worten: empathisch, angenehme Atmosphäre, locker, humorvoll.
Das ist übrigens kein Nebeneffekt. Das ist das eigentliche Produkt. Menschen öffnen sich, wenn niemand Druck macht. Und nur dann werden die Aufnahmen gut.
Zwei Wege, mich zu prüfen.
Hörbar Echt!
Kein technischer Ratgeber. Eine Anleitung für Mut. Warum dein Zittern vor dem Mikrofon kein Bug ist, sondern ein Feature. Und warum Ähms und Pausen dich glaubwürdiger machen als jeder Filter.
Zum Buch →
Ehrlich gesagt
Gespräche mit Menschen, die Verantwortung tragen. Über das, was man sonst nur backstage sagt. Jeden Donnerstag, im Wechsel Interview und Solofolge. Wer eine Folge hört, weiß nach zehn Minuten, wie sich ein Gespräch mit mir anfühlt. Und wenn du selbst Verantwortung für etwas trägst, das draußen keiner versteht: Vielleicht sitzt du als Nächstes hier.
Reinhören →Wenn du bis hierher gelesen hast, reden wir.
Fünfzehn Minuten, kein Pitch. Wir klären eine einzige Frage: Macht ein eigenes Medium für dich Sinn? Wenn ja, zeig ich dir wie. Wenn nein, sag ich das und du hast eine Fehlentscheidung gespart.
Erstgespräch buchen, 15 Minuten → Lieber erst prüfen, ob es passt? Potenzial-Check machen, 3 Minuten