Souveränität muss man nicht verteidigen.
Sie muss nur sichtbar sein.
Diese Seite ist keine Abrechnung. Sie ist eine Einkaufshilfe. Denn wenn alle Anbieter dasselbe versprechen, brauchst du ein paar Fragen, mit denen du den Unterschied selbst herausfindest. Auch bei mir.
Meine Sätze stehen inzwischen auf fremden Websites.
Das ist so. Ich hab aufgehört, es zu zählen, und ich werde niemanden dafür an den Pranger stellen. Erstens ist es das beste Feedback, das es gibt. Zweitens interessiert es dich als Kunde ungefähr null.
Was dich interessiert, ist etwas anderes: Wenn drei Anbieter dieselben Sätze schreiben, wie erkennst du den, der auch liefern kann?
Formulierungen sind in zehn Minuten kopiert. Zwanzig Jahre nicht.
Deshalb habe ich diese Seite gebaut. Sie gibt dir sieben Fragen an die Hand, die du jedem stellen kannst, der dir einen Podcast verkaufen will. Bei den Antworten trennt sich sehr schnell, wer etwas gelesen hat und wer etwas gemacht hat.
Und ja, stell sie mir auch. Dafür sind sie da.
Was sich kopieren lässt. Und was nicht.
Das ist keine Beschwerde, sondern eine nützliche Unterscheidung. Alles in der linken Spalte kannst du auf jeder beliebigen Website finden. Alles in der rechten musst du erfragen.
Kopierbar, in zehn Minuten
- Claims, Headlines, Formulierungen
- Ein Framework mit vier Himmelsrichtungen
- Preistabellen und Paketnamen
- Die Aussage, dass Strategie vor Technik kommt
- Ein Studio mit gutem Mikrofon
- Eine Website, die nach Haltung klingt
Nicht kopierbar
- Die dreihundert Aufnahmen, in denen es schiefging
- Das Gefühl dafür, wann jemand am Mikrofon zumacht
- Zu wissen, welche Frage man nicht stellt
- Eine Ausbildung, die Jahre gedauert hat
- Kunden, die seit Jahren bleiben
- Ein eigenes Buch, das jemand zu Ende gelesen hat
Sieben Fragen an jeden, der dir einen Podcast verkaufen will.
Notier sie dir. Und dann stell sie in jedem Erstgespräch, das du führst. Auch in meinem.
Zeig mir eine Folge, die nicht funktioniert hat. Und sag mir warum.
Wer nur Erfolge zeigt, hat entweder wenig gemacht oder erzählt dir nicht die Wahrheit. Beides ist schlecht.
Aus Fehlern wird Handwerk. Aus Case Studies wird eine PDF.
Was passiert, wenn ich vor dem Mikrofon dichtmache?
Das passiert nämlich. Fast jedem, in den ersten zwanzig Minuten. Die Antwort verrät dir, ob dein Gegenüber Techniker ist oder Gesprächspartner.
„Wir schneiden das raus" ist die falsche Antwort. Es geht nicht ums Rausschneiden.
Wer hört das? Und was soll der danach tun?
Wenn die Antwort „Ihre Zielgruppe" lautet und dann eine Pause kommt, ist keine Strategie dahinter. Ein brauchbares Gegenüber nennt dir zwei konkrete Menschen und was bei denen passieren soll.
Zweihundert richtige Hörer schlagen zehntausend falsche. Wer das nicht sagt, verkauft dir Reichweite.
Was passiert nach Folge zwölf?
Die meisten Firmen-Podcasts sterben zwischen Folge drei und zwölf. Nicht an der Technik, sondern weil niemand mehr etwas zu sagen hatte, das nicht schon auf der Website stand.
Wer darauf keine Antwort hat, verkauft dir zwölf Folgen. Nicht ein Medium.
Wem sagst du ab?
Wer jeden nimmt, hat keine Position. Ein gutes Gegenüber kann dir innerhalb von zehn Sekunden sagen, mit wem es nicht arbeitet und warum.
Meine Antwort steht auf jeder zweiten Seite dieser Website. Prüf, ob es bei anderen auch so ist.
Was gehört mir danach?
RSS-Feed, Hosting-Zugang, Rohdaten, Cover-Dateien. Frag konkret nach. Und frag, was passiert, wenn ihr euch trennt.
Ein Medium, das dir nicht gehört, ist kein eigenes Medium. Es ist eine Miete.
Sitzt du bei der Aufnahme mit im Raum?
Oder stellst du die Technik hin und gehst? Die Frage klingt banal und entscheidet, ob die Aufnahmen gut werden.
Menschen öffnen sich, wenn ihnen jemand gegenübersitzt. Nicht, wenn eine Kamera läuft.
Das hier kannst du nachrechnen.
Jahreszahlen und Auszeichnungen sind keine Persönlichkeit. Aber sie sind das Einzige an dieser Seite, was man nicht behaupten kann.
Erste Aufnahme
Damals musste ich das Wort Podcast in jedem zweiten Gespräch erklären. 2011 folgte vermutlich Österreichs erster Social-Media-Podcast.
Produzierte Episoden
Eigene und die von Kunden. Darunter drei, die ich heute nicht mehr veröffentlichen würde, und ungefähr fünfzig, die richtig gut sind.
European Podcast Award
National Winner Österreich, Kategorie Personality. Dazu Retail Technology Award Europe und zwei Nominierungen als Onliner des Jahres.
Amazon, PR und Kommunikation
„Hörbar Echt!" ist kein Ratgeber, sondern eine Anleitung für Mut. Zweihundert Seiten, die man kopieren dürfte, aber nicht erlebt hat.
Nichts.
Ich schreibe keine Abmahnungen, ich nenne keine Namen, und ich baue keine Vergleichstabelle gegen Mitbewerber. Nicht aus Großmut. Weil es meine Zeit kostet und dir nichts bringt.
Was ich stattdessen mache: weiterarbeiten. Die nächste Folge, das nächste Erstgespräch, die nächste Aufnahme, bei der jemand nach zwanzig Minuten aufhört, seine Rolle zu spielen.
Wer Sätze abschreibt, hat die Sätze. Wer zwanzig Jahre lang zuhört, hat den Job.
PodCanvas® ist übrigens seit Juli 2026 eine eingetragene Marke. Das ist der einzige Punkt, an dem ich es formal geregelt habe. Alles andere regelt sich von selbst, sobald jemand ein Erstgespräch führt.
Prüf mich.
Fünfzehn Minuten, kein Pitch. Bring die sieben Fragen mit. Wenn meine Antworten dich nicht überzeugen, hast du eine Fehlentscheidung gespart. Und ich eine Diskussion.
Erstgespräch buchen, 15 Minuten → Lieber erst selbst nachdenken? Potenzial-Check machen, 3 Minuten
