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Irene Michl

TL;DR

  • Sind Personas wirklich nützlich?
  • Wie erstelle ich ordentliche Personas?
  • Wie setze ich Personas im Marketing ein?

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Irene Michl: „Personas sind vermenschlichte Daten.“ | TAT0247

Show Notes

Bei genauem hinhören, wird man feststellen, dass Personas nicht zwangsläufig common-sense in der Marketing-Bubble sind.

Die einen (mich eingeschlossen) schwören darauf, andere finden, dass sie entweder nicht weit genug greifen oder aus der Luft gegriffen sind.

Wie ich mir ordentliche Personas baue und was sie mir dann bringen können, das bespreche ich mit der Content Marketing Top-Expertin Irene Michl.

 
automatisiert erstelltes Transkript

[0:00] Ja, wie ist das jetzt mit Personas äh rund ums Thema Content und Social Media Marketing? Die einen schwören drauf, die anderen äh sagen, dass
ganze Thema greift ein bisschen zu kurz. Wir müssen beispielsweise auf psychologische Profile setzen, wieder andere schwören auf Marktforschung. Ja und was tut jetzt der kleine und mittelständische Betrieb?
Der sich mit den Themen auseinandersetzt und eine Vielzahl an Themen kriegt
Darüber habe ich mit mit der Irene Michel unterhalten, ihres Zeichens Co-Autorin von Think Content, wahrscheinlich dem Buch im deutschsprachigen Raum, wenn’s ums Thema Content-Marketing geht und
Sie wird uns versuchen, da ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.

[0:45] Wie Angry Teddy dot com, Podcast für Social Media, Onlinemarketing und E-Commerce.

[0:54] Music.

[1:02] Hallo und servus zu dieser Ausgabe des Digital Success Podcasts. Von die dot com.

[1:10] Bevor wir reinstarten ins Interview, gewohntermaßen noch ein bisschen ein Überblick über die Dinge, die so aktuell äh im Teddylap los sind.
Insbesondere das Thema Podcast Marketing und Authentizität haben mich ja in den letzten Monaten äh ja ziemlich gefordert und mittlerweile ist es ja auch auf der Startseite von die dot com.
Nicht mehr zu übersehen, was denn äh so ja die der treibende Wert hinter die Punkt com ist,
Ich habe rund ums Thema Podcast ja in letzter Zeit auch äh verschiedene Vorträge halten dürfen, äh stehe ab der einen oder anderen Bühne zu dem Thema.
Und biete natürlich auch nach wie vor die Zusammenarbeit an, wenn’s darum geht, entweder einen Podcast an den Start zu bringen. Das Ganze hat mittlerweile auch einen Namen, das läuft dann in der Linie Potsdat.
Aber auch wenn’s äh uns unterstützend bei laufenden Podcast-Projekten geht, beispielsweise Reichweitenausbau, Unterstützung der Themen.
In Zusammenhang vor allem mit äh Social Media Advertising.
Das läuft unter der Schiene äh ist auch bei mir auf der Webseite natürlich zu finden. Das heißt, wer Interesse hat.
Da zusammen zu arbeiten und zu schauen wie wir da eben Podcasts an den Start beziehungsweise weiterentwickeln können, dann würd mich freuen, wenn ihr an mich denkt.

[2:39] Music.

[2:47] Dot com. Social Media Podcast. Hallo Irene, schön, dass du da bist. Hallo, schön wieder hier zu sein.
Nachdem’s das letzte Mal zu zweit war, äh heute solo bei mir im Podcast und wir haben unser Thema ausgesucht, a bissel Geld drüber, was was
Was könnten wir denn Interessantes miteinander sprechen? Uns sind so a bissel auf die äh das Thema Zielgruppen äh Zielgruppendefinition, Personas und so weiter
kommen
Grade ein ganz aktuelles äh Erlebnis gehabt äh am Infoabend äh am Thema Content Creation,
und eine der ersten Geschichten, die Kummer ist, machen wir eh nicht so viel Personen aus, weil ich kannte schon nicht mehr hören,
Warum setzen wir immer nur Personas ein, wenn’s die Leute eh schon nimmer hören können?

[3:41] Ich hatte auch letztens eine Diskussion darüber auf äh auf LinkedIn mit mit dem Paul. Es gibt anscheinend so eine gespaltene Gesellschaft, die einen sagen, ja Persona unbedingt und die anderen.
Nein. Funktioniert nicht. Und ich glaube, dass die Krux an der Sache ist.
Dass äh viele glauben, Persona ist so einfach zu erstellen. Man nimmt sich ein Template her, füllt aus, Name, Hobbys, ja, aber vergisst eigentlich die wichtigen Sachen
die man eigentlich braucht, um dann mit der Person arbeiten zu können und das sind die. Das sind die Ziele
also alles worauf man dann sagt OK die Information brauche ich um dann weiter arbeiten zu können
wenn ich halt weiß, dass es äh leidenschaftlicher Gärtner, der Tom, 34 Jahre alt, dann kann ich damit nix anfangen, um das landet in der Schublade.

[4:26] Ja. Äh jetzt.
Eine, eine andere Sichtweise, die man grad neulich untergekommen ist. Ich kenne ihn nicht persönlich, äh sondern kriege halt die Dinge mit, der Matthias Nickelhoff ist ja eh in der in der breit bekannt mit den psychologischen äh
ansetzen, die er da fort äh auch an dieser Stelle eine Podcast Empfehlung, ich finde den Podcast recht gut ähm.
Als der äh hat das auch neulich äh so ein bissel hingestellt, na ja, Personas kann man schon noch irgendwie machen, aber wir haben halt psychologisch gesehen überhaupt keinen Mehrwert. Er äh redet vom Profiling und ich brauche ein äh ja ein psychologisches Profil letztendlich. Mhm. Ähm
wie wie bringt man das jetzt wirklich mit der.

[5:11] Mit dem Alltag von uns Onlinemarketern zusammen, dass wir da jetzt wirklich einerseits ordentliche Zielgruppendefinitionen mit einer ordentlichen Methode und ich halte persönlich vom äh Persona sehr viel,
Stress das Thema auch und halt auf der anderen Seiten soll es Ergebnisse bringen, weil daran werden wir ja am Ende des Tages gemessen. Ja, also für mich ist vielleicht nochmal so ein bissel die.
Definition von Personen, ja? Ich sage gerne, es ist die Vermenschlichung von Daten. Ja, das heißt,
ich muss zuerst Recherche machen, ich muss meine Zielgruppe kennen, ich muss wissen wie die ticken, was die machen, müssen wir auch ein bissel auch in psychologischen, weil ich auch mit Typologien arbeite, sie gerne bei der Personenerstellung
Ja, also es ist einerseits sammle ich Daten, die ich im Unternehmen finde, wie Website-Analytik, Social-Media-Analytiks, äh Kunden, Daten und ähnliches
versuche, sie so zu verdichten, um quasi eine Person daraus zu entwickeln, die stellvertretend für die Zielgruppe steht.

[6:12] Und ich kann’s jetzt nicht beweisen, ob’s wissenschaftlich, also ob’s psychologisch hilft oder nicht. Mir persönlich hilft es.
Dass ich dir einen Namen gebe, dass ich die in eine ein Umfeld setzte, dass ich mir vorstellen kann, wer das ist.

[6:25] Nicht äh Frauen zwischen 35 und 65.
In Städten wohnen, da habe ich kein Bild im Kopf. Wenn er sagt, aber die Susi ähm.

[6:37] Die ähm ich mag auch noch gerne so hinten nach so Bezeichnung, also keine Ahnung, Susi sorglos oder so, ja, die Geist so ein bissel den Charakter halt einfach widerspiegeln. Dann weiß ich sofort, ob ich ein Bild vor Augen
Und für diese Person kann ich Content erstellen. Also bei mir geht’s ja vor allem dann Content erstellen, weniger Produktentwicklung, wobei das Hand in Hand geht, ja, also man darf das eine nicht ausschließen. Beide sollen mit derselben Person arbeiten,
Aber es ist einfach diese Vermenschlichung, die es für mich einfacher macht, dann damit zu arbeiten, mit dieser Zielgruppendefinition unter Anführungszeich,
Mhm. Die Vermenschlichung von Daten eigentlich äh haben wir damit den Titel dieser Podcastfolge gefunden
Ähm bleiben wir da gleich drauf, du hast jetzt eh ein paar Beispiele auch auch genannt, wo man’s äh herbekommt. Äh äh Website-Analyse, Social-Media-Daten und so weiter. Ähm wenn ich jetzt so,
Beispiel einfach auch, um es ein bisschen fest zu machen. Ich war jetzt gerade beim, am Bauunternehmen, ähm, dass das Thema Lehrlinge
und neue Mitarbeiter hat, wo wir auch mit Personas gearbeitet haben und wo es recht spannend gefunden hat, weil die dann tatsächlich zugegeben haben,
wir haben keine Ahnung von der Lebensrealität von einem Sechzehnjährigen,
Äh und das dann Gott sei Dank und das war bis gar net von mir gekommen, sondern vom Unternehmen, die dann gesagt haben, wir haben dreist Lehrlinge, fragen wir sie
äh und äh es ist jetzt einfach eine Umfrage an diese 30 Lehrlinge ausgegangen, äh wo wir uns mit Fragen aus der MPF und so weiter dann äh eben an die äh Zielgruppe direkt wenden.

[8:05] Genau das tun, was wir wollen, sich bei uns bewerben und seine Lehre absolvieren.
Jetzt habe ich diese Möglichkeit nicht immer, also es ist tatsächlich mir das erste Mal passiert, dass das vom Unternehmen so vorgeschlagen wurde.
Wo kriege ich denn Daten her? Hast du ein paar Tipps, wo ich’s vielleicht noch ein bisschen rausbekomme oder auf was ich bei den Social Media Websiteanalyse, Daten genau schaue, um eben.
Diese Daten dann zu vermenschlichen.

[8:30] Also wenn’s relevant ist, dann kann ich mal schauen, wo kommen denn die Leute her? Das ist halt diese geographischen Daten mir halt einfach rausziehe. Ähm also die erste Frage ist immer, was brauche ich denn für Informationen und Content zu erstellen?
Und auch nachdem begebe ich mich dann auf die Suche,
Ja, wenn’s relevant ist, ob sie eher mobil sind oder nicht, das ist halt eben, wenn ich Content erstelle schon, welcher Kanal, ähm dann schaue ich mir das an. Auf Social Media schaue ich mir eben an, äh welche Kanäle funktionieren denn.
Was ich mir gerne anmerken möchte ist, alles was ich an Daten schon habe, habe ich ja nur aufgrund des bisherigen Verhaltens.
Wenn ich kenne und wenn ich quasi keine Alternative anbiete.

[9:09] Haben sie auch nur diese also diese diese also jetzt als Beispiel, damit das nicht so so irgendwie abgruben liegen. Äh angenommen, ich habe einen grünen Button, ja, sie würden aber viel lieber auf einen gelben Button draufdrücken, ja, es gibt aber gar keinen Gelben
Ja, das werde ich nie herauskriegen, weil ich aus
macht ein Abi-Testing. Ja, auch das ist eine Möglichkeit, mehr über meine Zielgruppe und meine Persona zu lernen. Äh dann kann ich immer nur ein Verhalten ablesen, ja, sie gilt nie auf den grünen Button.
Ich bin ja ein Fan von Interviews.
Wirklich mit den Leuten sprechen. Umfrage ist schon eine feine Sache, aber da frage ich ja, wie du noch Dingen, die ich vermute und und wie ich sie halt in Fragen formuliere. Wenn ich explorative Interviews mache, dann komme ich auf ganz andere Dinge drauf, auf die ich noch gar nicht nachgedacht habe.
Das ist so dann wirklich das Spannende. Und ich kann Daten im Unternehmen hernehmen als,
Um Hypnothesen aufzustellen und dann gehe ich in die Interviews, frag das nach und frage aber auch so offen, dass ich neue Dinge auch lernen kann.

[10:02] Da da ist so wirklich dann also generell in der Zielgruppenforschung dann das Spannende drinnen, ja.
So dass man sich’s a bissel besser vorstellen kann, ähm was während des für Arten von Fragen oder hast du so ein, zwei Beispielfragen, die du da zum abfragen würdest?
Genau, also ich habe auch ein sehr gutes Erlebnis, kann ich gleich damit äh miterzählen
Äh ich habe natürlich auch für meine eigene Zielgruppe ähm Interviews geführt, für aktuell für meinen Workshop, wo wir halt eben Interviews, also der Workshop lernt man, wie man solche Interviews führt
Mhm. Und ich habe mit meinen ersten Teilnehmerinnen besprochen. Und habe dann auch gefragt, okay.

[10:40] Wie hast du denn deine letzten Online-Workshop gefunden, den du gebucht hast?
Ja, wo du online Angebot ähm und dann haben sie mir halt, das ist das so die mini Customer There, haben sie mir das immer erzählt, ne, woher sie die Leute gekannt haben, warum sie dann gebucht haben, in welchem Kanal sie das gefunden haben und und und.
Und das Spannende war ähm in zwei Interviewsituationen, die eine hat gesagt, LinkedIn ist nicht mein Kanal.

[11:02] Im Gespräch sind wir aber drauf, kommen sehr zwei Workshops oder zwei Online-Angebote gebucht, weil sie diese Leute über LinkedIn kannte.
Deswegen auch so ein bisschen die Gefahr mit mit Fragebögen, ja, die Leute meinen sehr gut, aber wenn man dann nachfragt, dann kommt man drauf, warte mal. Eigentlich stimmt das gar nicht, was ich.
Wofür ich ausgegangen bin. Und dann hatte das andere äh in die andere Richtung auch wieder gefragt, wie hast du denn in den letzten Online-Kurse gebucht,
kam dann über YouTube, weil es da ständig Werbeeinblendungen waren zu diesem Kurs. Und hat aber auch vor felsenfest behauptet, mein wichtigster Kanal des LinkedIn. Ja.
Deswegen ganz wichtig zu hinterfragen, weil die Leute meinen es gar nicht böse, wenn sie quasi unter Anführungszeichen falsche Antworten geben, sondern ähm das.

[11:45] Nehmen sie als wahr und zuerst wenn man sich hinterfragt, ob man drauf ah ja warte schon mal. Ja und so habe ich dann halt eben gelernt, über welche Kanäle es zum Beispiel möglich ist, meinen Husten,
anzubieten oder die Themen zu hinterfragen, worauf sie anspringen, worauf sie Wert legen, weil eben ähm den Kurs, den sie, also den anderen Kurs, den sie gekauft haben, ja, was war die Entscheidungskriterien
kann ich dann alles eben dann abfragen im Gespräch. Ja, also es ist eher ein Gespräch als jetzt ein ähm Fragebogen, zack, zack, zack.
Jetzt könnte ich mir vorstellen, wenn ich jetzt an viele meiner meiner mittelständischen Kunden denke, wenn ich denen sage, äh ihr müsst jetzt Interviews führen gehen, ähm,
dass äh da ziemlich schnell das Argument kommt, na dafür haben wir keine Zeit äh und das können wir nicht und das muss alles viel schneller gehen. Ähm kann ich auch zum gewissen Grad ehrlich gesagt nachvollziehen. Ähm.

[12:36] Gibt darüber hinaus Methoden, die man gut anwenden kann äh,
auch erweiterte Methoden. Ich habe vorher die MPF Maps äh angesprochen, die die ich persönlich gern nutze, so als Erweiterung der der Persona. Gibt’s da was oder was nutzt du, wenn du dich diesen Dingen näherst?
Also ähm Variante eins ist gerade mittelständischer Unternehmen haben hier noch einen sehr engen Kundenkontakt, in jedem Gespräch einfach halt einmal so ein paar Fragen abklopfen.
Ja? Mhm. Also man redet ja sowieso mit den Kunden, grad die im Sales draußen oder dem Kundenservice, die kennen ja die Fragen, die gestellt werden. Ähm die können vielleicht nur, wenn man sagt, okay, wir haben da eine Theorie oder eine Hypothese, dass unsere Zielgruppe so und so tickt.
Doch mal diese Fragen zu ein. Ja, dann ist es quasi Europa. Ja, also nicht mit großartig mehr Zeitaufwand möglich. Ähm,
Andere Variante ist, dann holt man das ganze geballte Wissen aus dem Unternehmen. Das wäre jetzt wieder eine Zeitfrage, wo man sagt, okay, wir setzen uns zwei Stunden zusammen, machen gemeinsam einen Workshop. Jeder erzählt die Sichtweise, die er von den Personen hat.
Und sammelt das zusammen. Ähm.

[13:44] Man kann, ja, es ist so, ich bin halt immer ein ein Fan, eben von Austausch und drüber reden, weil man dann nochmal andere Blickwinkel bekommt.
Auf die Interviews zurückzukommen. Es reichen ja schon drei aus, um festzustellen, wo sind denn die die die Muster, die Ähnlichkeiten? Wenn man fünf macht, ist es noch besser.
Ja? Und man muss es hier auch nicht akribisch abtippen und alles, sondern kann ja auch dann das auch schnell auswerten. Aber gar nicht mit den Leuten zu reden, halte ich halt für falsch.

[14:12] Wenn man’s zwischendurch einbauen kann, ist es super. Und im Unternehmen auch immer fragen, was wisst denn ihr, was habt ihr denn entdeckt, um Daten zusammenzutragen?
Ich stelle dir seine Frage, die mir tatsächlich vor kurzem gestellt wurde. Äh am ersten Moment einmal ziemlich geschluckt habe und äh auch überlegen musste. Ähm wir wissen ja alle, dieses ganze Cookie-Thema und Tracking äh
wird uns beschäftigen und wir wir haben ungenauere Datenbasen grad, was halt so äh.
Sundal und Customer Journey und so weiter. Und die Leute einfach nimmer so gut ansprechen, äh wie es noch gegangen ist vor einem Jahr
Und da ist tatsächlich die Frage, warum du immer den ganzen äh
Blödsinn noch an, wenn ich sowieso wieder mit der Gießkanne drüber fahren muss in Zukunft, weil eben personalisierte Werbung viel ungenauer wird, äh ist natürlich jetzt gerade in Richtung Social Media Ads äh natürlich gemeint gewesen, aber natürlich ist das im ersten Moment eine Sichtweise.
Beim genauen Hinstand die dich verstehen kann, äh dass man auf die Idee kommt, was sagst du so so jemanden.

[15:16] Ist spannend, weil mich die Frage jetzt gar nicht schreckt, aber vielleicht ist es auch eben, weil ich eben überhaupt nichts mit Werbeschaltung zu tun habe, ja und eben ganz wenig eben auch mit mit Cookies und dem und dem Tracking, sondern eben ähm.
Also warum man’s macht, ist ganz klar, ja? Weil jedes kommt ein Stück, was ich schreibe und besser die Emotionen meiner Zielgruppe trifft oder meiner Person trifft, ja, umso besser kann ich sie abholen. Ja, da reden wir jetzt noch gar nicht von S schalten. Das ist einmal.
Das Anti-Gieskan im Prinzip, ja, sondern weil ich mich auf eine Person fokussiere, die ich vor Augen habe, ja? Mhm. Für die schreibe ich,
die fühlt sich dann auch angesprochen, damit ist es wieder weg von, also dann ist es für mich keine Gießkanne. Ähm,
ja oder nein, kann ich auch quasi dadurch, dass ich mit den Leuten rede, brauche ich das Tracking auch nicht. Ja, das damit kann ich das umgehen. Äh und wenn ich’s wirklich auf eine größere Datenbasis legen möchte, dann ähm.

[16:10] Gehe ich mit Umfragen dann eben raus, ja, dass ich zuerst Interviews führe und sage, okay, das will ich jetzt bestätigt haben von einer größeren Masse und frage das halt dann gezielt ab.
Mhm. Ja deswegen schreckt mich jetzt die Frage, nicht zu, ähm aber trotzdem, also Gießkanne, ja, das äh sage ich,
Nein, geben gar nicht, aber eben je besser ich dieses Profil habe und deswegen habe ich auch gegen das Wort Profiling, wie du vorher gesagt hast. Ja, das ist es ja eigentlich. Ja, du erstellst eine eine ähm,
Personen, die für deine Zielgruppe steht und je besser die eben erstellt ist und deswegen arbeite ich auch ständig daran. Ja, Personen ist ja nicht erstelle ich einmal und lasse sie liegen, sondern ich muss sie immer verifizieren, ergänzen. Ähm dann ist es auch kein Gießkanne, sondern es ist eine sehr gezielte Kommunikation.
Jetzt habe ich ja üblicherweise nicht eine Persona dann zum Schluss äh sondern drei, fünf, sieben, je nachdem, was heute äh zweckmäßig ist. Mhm.

[17:04] Muss ich das dann in Zukunft drei Mal fünf Mal, sieben Mal, zehn Mal Content machen, weil es sollte ja für jede Persona dann individuell Content irgendwie schaffen. Das heißt, ich ich multipliziere ja meinen Aufwand. Das ist,
glaube ich, die schwierigste Frage in meinem Personen erstellen, ist die Abgrenzung.

[17:24] Ähm und äh da der Paul Lanzendorfer habe ich jetzt in seinem Buch gelesen, eine Begriffung, er nennt das dann,
Ich hab’s einfach nur als äh Anhang zu Besserung, der bis jetzt bezeichnet, aber super so, da klingt natürlich viel besser. Äh das heißt,
Prinzipiell mal schauen, dass man so wenig wie möglich mit also so wenige Personen es wie möglich hat, weil’s eben sonst komplex wird.
Mhm. Und ich hatte jetzt letztens zum Beispiel bei einer ähm ähm Studentin von mir, die ich eben betreue.
Die ein ein Sozialprojekt eben machen und hatten einerseits halt eben die die freiwilligen Mitarbeiter halt eben ähm es geht um Geschenke machen für Kinder vereinfacht gesagt, ja? Und.

[18:02] Sagt sie, sind das jetzt zwei Personen, die einer, die Kinder haben, weil du so eine ganz andere Motiv schenken, als die, die keine Kinder haben? Ich sage, so wie du es mir beschreibst, nein. Aber sie hat dann gesagt, sie hat selber keine Kinder, ihre Schwester schon
Sie findet besser die Worte für Leute, die keine Kinder haben. Ihre Schwester findet besser die Worte für Leute, die Kinder haben. Ja? Mhm.
Motive dahinter, warum sie schenken, sind aber eigentlich dieselben.
Ja, das heißt, ich könnte jetzt hier eine super Zone machen, ja, weil ich vielleicht ähm sie mit,
gewisse Schlagwörtern, die einem mit Kindern, die anderen ohne Kinder anders abholen kann, aber die Grundinformation, Grundthema, mit denen ich sie anspreche, die Persona ist, dass ich möchte geben. Ja, ich möchte Kinder glücklich machen. Ähm.

[18:44] Und da arbeite ich eher mit, dass man sagt, okay, Hauptthema ist
wir unterstützen Kinder eben und und ähm ermöglichen, machen, geben ihnen Freude und Glück und ähm dann kann ich halt noch unterteilen, ja okay, äh,
eine Anzeige, zum Beispiel richte ich jetzt eher in die Richtung aus, weil’s dann doch spezifischer geht bei den Anzeigen jetzt dann und hole er den Trigger ab und bei den anderen
Ja, aber das ist genauso wie wenn ich jetzt unterscheiden würde zwischen welche, die in in Linz wohnen oder welche, die in Wien wohnen, ja, da werde ich wahrscheinlich auch halt Unterschiede machen. Aber es ist für mich keine eigene Person in dem Sinne,
Wo es notwendig ist, kann man style gehen, sonst würde ich’s eher als eine Person erlassen. So
ich weiß, die Abgrenzung ist schwierig und äh ich kenne das auch so, aber wo würdest du so die die großen Eckpfeiler für jemanden, der da damit noch nie gearbeitet haben, irgendwie einblocken, wo du sagst, okay, jetzt ist es wirklich eine eigenständige Person, für die wir auch eigenständig Content machen müssen
und wo ist halt dann der die Grenze hin zur bleiben wir beim Wort Zug Persona. Ja ähm.

[19:46] Eine große Abgrenzung sind für mich die Pain Points. Also dass man halt eben die Problemstellungen, die sie versuchen zu lösen, ist eine Möglichkeit.
Ähm andere Variante ist, was jetzt bei meinen Leuten, mit denen ich zusammenarbeite, sind meistens kleinste Unternehmer nicht so das Thema ist, ist die Persönlichkeitsstruktur,
Ja, das kann auch noch mal sein, dass halt die ähm Harmoniebedürftigen ganz anders ticken, als jetzt welche, die so auf Performer und und wir müssen oder so,
ja? Eben. Ähm,
Aber hauptsächlich gehe ich ärgerlich immer, schaue ich zuerst die Unterscheidung nach den nach den Pain Points und bilde dann vielleicht Subgruppen nach Harmoniebedürftigen und und äh Performer, die halt natürlich,
Ganz andere Ansprache brauchen, ja?

[20:32] Jetzt kann man von dir ja auch ein bisschen was lernen äh und wie ich weiß äh ist der Oktober bei dir äh wohl mit ein bisschen Arbeit gesegnet. Jetzt äh
dann Mitte Oktober was los, erzählt, was was erwartet die Leute ab elften zehnten? Ich habe eine Challenge ins Leben gerufen,
eigentlich eine Auskoppelung ist von meinem Personenworkshop.
Dass die erste Arbeitsaufgabe ist, einmal herauszufinden, mit welcher, also mit welcher Zielgruppe ich den Workshop arbeiten möchte und das habe ich jetzt ausgekuppelt als Persona, finde deine perfekte Zielgruppe,
Das ist die Challenge. Ist kostenlos, ist eine vier Tages Challenge mit äh E-Mail-Aufgabe am Nachmittag dann besprechen.
Und wer dann Lust hat, sagen, okay, jetzt weiß ich, mit wem ich gerne zusammenarbeite, kann dann eben dann auch einen Workshop einsteigen und da spart ihr schon mal die erste Aufgabe,
sozusagen. Das heißt, wo muss ich hin, wenn ich da dabei sein mag? Ja, äh also auf meine Webseite Irene Michel AT,
und dann ist Schrägstrich hm Challenge Zielgruppe.

[21:38] Aber ich hoffe, wir geben’s nochmal in die. Das ist natürlich. Aber man findet es natürlich bei mir auf der Startseite auch. Also Punkt AT und dann ähm zur Challenge finde deine perfekte Zielgruppe.
Das heißt, äh dieser Podcast wird aller Voraussicht nach ja äh rund um den 28. September nagelt mich nicht auf,
den genauen Tag äh fest rausgehen. Das heißt, im Normalfall sollten die meisten, die das abonniert haben, vorher noch hören.
Irene, vielen herzlichen Dank für den die kompakte Zusammenfassung übers Thema und äh.
Würde mich freuen, dich beim nächster Gelegenheit wieder einen Podcast zu haben. Ja, sehr gerne. Jetzt waren’s eineinhalb Jahre, also wir können diesen Rhythmus gerne beibehalten.
Lade auch deine höhere und Hörerin an dir, weil ich ja weiß, also ich bin ja selber Hörerin von dir, ja, also wenn Leute ein bisschen so ticken wie ich, lade sie auch sehr gerne zu mir, auf LinkedIn ein, zum Austausch.

[22:37] Wenn ihr auch so Socializer seid. Auch der Link äh ist natürlich in den. Äh das heißt alles dann auf die zu finden. Danke vielmals. Bis bald. Bis bald.
Eine kleine Bitte habe ich noch an dich.
Wie du dir vorstellen kannst, geht er auch einiges an Zeit in die Erstellung des Podcasts hier auf die Angry Telly dot com.
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[23:31] Music.

[23:36] Podcast, Podcast. Nähere Informationen auf oder auf Facebook dot com Slash.

[23:45] Music.

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