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Podcast Marketing hat den Weg aus der Nische angetreten. Eine OmnyQuest Umfrage spricht von 32 Prozent aktiver Podcast-Hörer, in der Gruppe derer die jünger als 30 Jahre alt sind, mehr als jeder Zweite (57%). Längst vorbei sind also die Zeiten in denen ausschließlich Nerds jenseits der 40 Podcasts in Nischenthemen betrieben haben. Es ist als ein guter Zeitpunkt sich mit den Potentialen von Branded Podcasts und Corporate Podcasts auseinanderzusetzen.

 

Schon mal ein Video beim Joggen am Smartphone geschaut?

Die Vorteile liegen auf der Hand. Podcasts werden auch dort konsumiert wo andere Medien nicht (oder nur schwierig) konsumiert werden können. Schon mal versucht beim Joggen, im Auto oder bei der Hausarbeit nebenbei Social Media Posts, oder Youtube Videos zu konsumieren? Podcasts gehen direkt ins Ohr, belegen dank Kopfhörern üblicherweise den „Audiokanal“ der HörerInnen und blenden damit andere auditive Eindrücke aus.
Die sequenzielle Ausspielung ermöglicht das Setzen von thematischen Hooks und Cliffhangern, lässt damit zu komplexe Inhalte auf mehrere Episoden zu verteilen und – interessanten und relevanten Content vorausgesetzt – bindet damit die Community. Idealerweise wird Wiedererkennung und die persönliche Bindung an den Lieblingspodcast auch durch authentische Podcast-Hosts aus dem Unternehmen unterstützt.

 

„Ok Google! Suche nach Podcast – Produktneuheiten Turnschuhe“

Mit der steigenden Popularität von Podcasts kommt auch immer mehr Bewegung in den Markt der großen Verzeichnisse. So ist das Listing bei den großen Anbietern wie Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify oder Amazon Music/Audible niederschwellig über den Eintrag des Podcast-RSS-Feeds in wenigen Minuten erledigt und erhöht damit die Sichtbarkeit des Podcasts und somit der Marke die hinter dem Podcast steht. Apple hat kürzlich auch die Monetarisierung von Podcasts ausgerollt, bis hochwertige Paid Content Formate auf die Bildfläche treten, ist also nur eine Frage der Zeit.
Spätestens seit Google auch in den Suchergebnissen prominente, mit Bildern versehene Verweise zu Podcast-Folgen in Google Podcasts ausspielt sind, sind auch die Suchmaschinenoptimierer hellhörig und haben zumindest ein wachsames Auge auf das Thema. Aktuell führen generische Begriffe ohne den Zusatz „Podcast“ in der Regel noch nicht zu abspielbaren Suchergebnissen. Unbestritten hat Google den Podcasts in den letzten Monaten mehr Aufmerksamkeit geschenkt und auch wenn es ein vager Blick in die Kristallkugel ist, wohin die Reise gehen wird, möglicherweise ist jetzt der Zeitpunkt spätere Rankings vorzubereiten und für entsprechenden Podcast-Content zu sorgen.

 

Podcasts – ein Touchpoint der auf die Marke einzahlt

Abgesehen von Rankings, Sichtbarkeit und den Vorteilen des Mediums darf natürlich die inhaltliche Strahlkraft von Podcasts nicht übersehen werden. Produktkompetenz, Trendscouting, Produktionshintergründe oder Serviceanspruch sind nur einige wenige Themen die für Buyer Personas relavant sind und unmittelbar auf die eigene Marke einzahlen. Damit lassen sich Podcasts gut in bestehende Themenpläne einweben und können der Ausgangspunkt für Content Recyling und Blogposts sein.

 

Dieser Text erschien erstmals im DIGI:MAG 05/2021 von Overdose Digital EMEA

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