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Mythen und Fakten: Wie Podcasts deine Arbeitgeber-Attraktivität erhöhen | TAT0290

Mythen und Fakten: Wie Podcasts deine Arbeitgeber-Attraktivität erhöhen | TAT0290

[0:00] Ja, reden wir über Mythen und Fakten, wenn es darum geht, mittels Podcasts die eigene Arbeitgeberattraktivität zu steigern.
Viel Spaß mit dieser Ausgabe! Servus zu dieser Ausgabe des Triple A Podcasts von TheAngryTeddy.com.

[0:10] Music.

[0:44] Es ist mir wie immer eine große Freude, dass du wieder dabei bist.
Ja, wenn es ums Thema Förderungen geht, dann haben heimische KMU im Moment recht gute Karten.
Zwischen 80 und 40 Prozent Förderquoten sind aktuell drinnen und wenn du im Thema Social Media Marketing, Social Selling, Podcast Marketing Themen hast, dann weißt du, wo du mich findest.
Lass uns mal darüber reden. Ich habe eine, glaube ich, ganz gute Übersicht darüber, was gerade geht und was gerade nicht geht. Und ja, 40% zurückzubekommen ist aus meiner Sicht ein Argument.

[1:23] Ja, reden wir über Arbeitgeberattraktivität und Dingen, mit denen ich auch so ein bisschen konfrontiert bin immer wieder, wenn ich mit Unternehmen zu tun habe, wenn wir über das Thema sprechen, dann höre ich ja immer wieder auch so ein bisschen, naja, Herr Friesenecker, ist ja eh alles ganz nett, aber so ein Podcast, dafür sind wir zu klein. Und so der erste Mythos, Podcasts sind nur für große Unternehmen geeignet, das stimmt nur teilweise. Also wenn ich klarerweise einen internen Podcast machen möchte, dann wird es Sinn machen, so eine Mindestanzahl von Mitarbeitern zu haben, weil das ist mir schon klar, ein Unternehmen mit zehn Mitarbeitern, wo man das alles beim Mittagstisch durchsprechen kann, wird es nicht brauchen. Anders schaut es dann schon aus, wenn vielleicht auch bei einem kleineren Unternehmen mit 40, 50 Mitarbeitern viele im Außendienst sind, die nicht ständig da sind, dann kann es schon Sinn machen, da über interne Podcasts nachzudenken. Aber es gibt ja auch die ganz andere Seite, nämlich die externe Seite, wo Unternehmen einfach Kunden erreichen wollen, ihre Netzwerke herzeigen wollen.
Und da sind Podcasts auf jeden Fall geeignet.

[2:52] Aber es horchen ja nicht genug Leute und da sind ja die Zielgruppen nicht draußen und so weiter.
Das ist so das nächste Thema, das dann immer wieder kommt.
Da ist dann schon so ein bisschen dagegen zu halten, dass wir mittlerweile von Durchdringungsraten von ungefähr 40 Prozent sprechen.
In Deutschland ist es auf jeden Fall so, in Österreich gibt es aktuell keine Daten dazu.

[3:16] Die letzten, die ich kenne, waren wir bei 33 Prozent.

[3:20] Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass wir uns da ähnlich entwickeln, wie der deutsche Markt.
Und ja, Podcasts kommen halt mehr und mehr und sie zeigen alle Statistiken und klarerweise, wenn dort 40 Prozent der Leute sind, dann lässt sich das Potenzial halt liegen. Zum Vergleich, weil wir immer so die großen sozialen Netzwerke im Kopf haben, so die Instagrams und TikToks und so weiter. Ich hatte vor kurzem einen Call mit Pinterest und da war die Aussage vom Mitarbeiter, der da direkt in Dublin sitzt, dass in Österreich 30% der User Pinterest nutzen und jetzt wissen wir, das ist auch kein kleines Netzwerk. Also Zielgruppen sind nicht relevant oder nicht in ausreichender Zahl da. Das, glaube ich, ist ziemlich klar widerlegt. Ja, aber das ist alles teuer und das kostet auch so viel und so viel Zeit geht auch rein. Jein. Das mit dem Zeitaufwendig, das würde ich ehrlicherweise tatsächlich nicht unterstützen. Nicht in Abrede stellen, so. Du musst dir schon Zeit nehmen. Also das ist tatsächlich was, was stimmt. Kostspielig, ordentliche Ausrüstung, die auf Markenqualität setzt, wirst du irgendwo im Bereich zwischen 500 und 1500 Euro bekommen. Das ist jetzt in etwa das.

[4:48] Budget, das ganz oft auch für Videokameras oder Fotokameras ausgegeben wird in Unternehmen. Also da glaube ich nicht, dass tatsächlich das Investment dagegen steht und Software ist jetzt auch überschaubar in der Anschaffung. Die zeitliche Komponente, die würde ich allerdings wirklich nicht unterschätzen und hätte da so vier bis sechs Stunden pro Folge mit allem zusammen, wo eben dann Social Media schon mit dabei ist, wo Sendungscover, wo Vorbereitung und so weiter.
Also das komplette Paket inklusive der Vermarktung würde ich da schon zur Seite räumen.

[5:28] Ja und Podcasts sind als Tool in der Arbeitgeberattraktivität einfach wenig effektiv als traditionelle Medien.
Und da stelle ich ganz einfach mal diesem Mythos gegenüber.

[5:44] Es ist messbar im Gegensatz zu traditionellen Medien. Das heißt, dein Zeitungsinserat, deine Bantenwerbung, möglicherweise sogar die Mitarbeiterzeitung ist halt schlicht nicht messbar. Und bei Podcasts hast du einfach, du siehst, wie lang bleiben die Leute in den Sendungen, wie lange wird gehorcht, welche Sendungen werden gehorcht, wie viele Downloads hast du. Du kriegst einfach Daten drüber, über deine Inhalte, die du da rausstellst. Das einzige, wo du es in ähnlicher Qualität kriegst, ist tatsächlich YouTube, was jetzt wahrscheinlich ähnliche Stresssituationen auslöst, wenn ich da jetzt Videos machen soll, wie wenn wir über Podcasts sprechen. Schauen wir ein bisschen auf die Faktenseite rüber.
Du hast mit Podcasts die Möglichkeit, dich authentisch zu präsentieren. Gerade wenn es dann wirklich Gespräche sind, die so einfach auch laufen gelassen werden, Dann lässt vielleicht auch mal wer so ein bisschen hinter die persönliche Fassade blicken und dann wird das Ganze einfach angenehmer zu hören, was Nähe aufbaut.
Auf der anderen Seite hast du tatsächlich die Möglichkeit, gezielt auf neue Mitarbeiter hinzuarbeiten. Du kannst einen Podcast positionieren.

[7:14] Das geht über Sendungscover, das geht über die Benennung der Sendungen und des Formats als solches. Das geht natürlich auch über die zusätzliche Bewerbung in Social Media und das Targeting, das dahinter ist.
Das heißt, du kannst diese Inhalte ganz gezielt dorthin bringen, wo du sie eben hinbringen möchtest.
Das Thema Kosteneffizienz mag ich da schon auch nochmal reinbringen, weil am Ende hast du natürlich die Zeit, wo du aufnimmst, brauchst ein bisschen Vorbereitung, aber die Nachbereitung eines Podcasts inklusive Schnitt, Mastering usw.

[7:56] Wenn du jetzt nicht den Anspruch hast, hier ein Hörspiel zu veranstalten, sondern einfach saubere Audiodateien rausbringen möchtest, die gut hörbar sind, ähnlich wie das, was du hier jetzt gerade hörst, dann ist jetzt der Schnitt nicht das, was dich am längsten aufhalten wird.
Da geht noch ein bisschen Nachbearbeitung drüber. Da kann man auch mit KIs arbeiten an der Stelle, die gute Ergebnisse bringen.
Und dann bist du tatsächlich relativ kostengünstig unterwegs.
Und letzter großer Vorteil, den du natürlich hast, ist, dass du das gesamte Spektrum von Arbeitgeber-HR-Themen spielen kannst.
Von der Erfolgsstory über das Interview bis zur Führungskräftekommunikation, Leute, die im Unternehmen vielleicht mal ein Praktikum machen, Leute, die sich bewerben, Partner.
Du kannst die komplette Klaviatur relativ leicht spielen, weil die Formate, Interviewsendung, Gespräch, Da-und-Da vielleicht, Beitragssendungen ja eigentlich relativ aufgelegt sind und du einfach daraus immer wieder neue, spannende Dinge bauen kannst.

[9:08] Das heißt, wenn du für deine Arbeitgeberattraktivität was tun willst, dann lass die Leute reinschauen in dein Unternehmen. Lass reinschauen, wie tickt ihr und wie funktioniert das bei euch?
Lass die Mitarbeiter zu Wort kommen und gib denen auch die Möglichkeit, ihre Geschichten zu erzählen. Und da ist vielleicht nicht immer alles nur gelobrudelt, aber letztendlich geht es darum, weil dann kannst du auch zeigen, wie sind Wege im Unternehmen, wie geht es denn auch mit Leuten, die vielleicht mal auch so eine Krisenzeit mitgemacht haben und immer noch da sind. Das sind ja die Geschichten, die wir letztendlich auch hören wollen, weil das ist ja auch das, was wir erreichen möchten. Loyale Mitarbeiter, die aber auch spüren, dass sie da gern dabei sind. Und zu guter Letzt natürlich zu zeigen, was gibt es an Benefits, was gibt es an Möglichkeiten, wo kann ich mich in deinem Unternehmen hin entwickeln?

[10:05] Ja, das Ganze gehört dann strategisch geplant, durchgerödelt von vorn bis hinten, dazu gibt’s ja schon mehrere Folgen auch hier bei mir im AAA-Podcast. Und ansonsten lege ich dir nahe, mal nach dem POD-Navi zu suchen, gern auch bei mir auf der Webseite bzw. im Blog. Das ist das Strategiemodell, auf dem wir das Ganze aufsetzen. Acht Schritte, die als Checkliste fungieren und in Wirklichkeit ein laufender Prozess sind, der immer wieder durchläuft und dafür sorgt, dass so ein Podcast eben dann auch nachhaltig wachsen kann.
Wenn du Fragen hast zu dem Thema, melde dich bei mir. Wenn du Diskussionsbeiträge hast, dann kommentiere unter dieser Sendung.
Und wenn du das Ganze hier weiterempfehlen möchtest an jemanden, der das hören sollte, dann würde mich das natürlich ganz besonders freuen.
Wir sehen uns das nächste Mal wieder. ist Liebe. Dein Daniel.

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Über Daniel

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